18.10.2017

Wunsch und Wirklichkeit in der Fotografie und im Porträt

Besucher können über Selfies, die sie auf Instagram posten, Teil der Ausstellung werden

Autor: Silke Dames

Rund 100 gemalte Bilder berühmter Persönlichkeiten, Musen und Modelle oder auch Selbstporträts aus dem Sammlungsbestand des Clemens Sels Museums sind historischen Fotografien derselben Person gegenübergestellt. Unter der Überschrift „Wunsch und Wirklichkeit“ untersucht die Ausstellung so bis zum 18. Februar 2018 den Einfluss der Fotografie auf das Porträt. Dabei zeigen sich nicht nur Gemeinsamkeiten, sondern vor allem auch Unterschiede beider Medien. Deutlich wird auch: Durch die Erfindung der Fotografie entwickelte sich eine abstrakte, expressive Malweise, der es weniger um die Wiedererkennbarkeit der Porträtierten als vielmehr um die subjektive Interpretation des Modells ging. Das Abbild der Persönlichkeit mittels neuer künstlerischer Ausdrucksformen war das verbreitete Ziel vieler künstlerischer Porträts im 19. und 20. Jahrhundert.

Das Nebeneinander technisch reproduzierter Menschenbilder und gemalter Porträts offenbart Abstraktionen, Verfremdungen, Transformationen und Interpretationen und zeigt überdies, wie sich einige Künstler die technische Entwicklung der Fotografie zu Nutzen gemacht haben. Beispiele der Sammlung sind unter anderem Franz von Stuck oder Max Slevogt, die sich nicht scheuten, fotografische Umrisse abzupausen und auf ihre Porträtarbeiten zu übertragen. Die Ausstellung fordert in vielfacher Hinsicht zum Mitmachen auf: Auf Instagram gepostete Selfies (#clemensselsmuseumneuss) werden Teil der Ausstellung und Bildbearbeitungs-Apps lassen unsere Wunschvorstellung zur Realität werden.

Internet: www.clemens-sels-museum-neuss.de

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