Grabsteine auf dem Alten Friedhof in Bonn

01.10.2014

Wo die Geister feiern: Halloween in NRW

Viele Veranstalter haben Ungewöhnliches geplant

Autor: Tonia Haag

Am 31. Oktober ist es wieder soweit: Gespenster, Hexen, Zombies und andere Monster kriechen aus ihren Verstecken und verbreiten Angst und Schrecken – oder wollen ganz einfach in Ruhe feiern. Zu Halloween haben sich viele Veranstalter in NRW wieder Ungewöhnliches einfallen lassen.

Die Kölner beispielsweise haben das irisch-amerikanische Fest kurzerhand eingekölscht: „Nubbel Alaaf“ heißt es beim Halloween op Kölsch, bei dem sich Halloween und die Urkölner Tradition des Karnevals mischen. Totenköpfe tragen hier Narrenkappen und an Tarnnetzen hängen keine Spinnen, sondern Lampenclowns. Und natürlich sind auch Karnevalsgrößen wie Brings, Kasalla und der Nubbel bei der dreistündigen Party-Revue dabei, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet (www.nubbelalaaf.de).

Klassisch gruselig wird es hingegen während der Geisternacht auf Burg Satzvey in der Eifel. Magier, Feuerzauberer, Mittelalterbands und ein Grusel-Parcours sorgen im Burghof für die passende Atmosphäre. Im Geistersaal wird bis zum Morgengrauen gefeiert – und das nicht nur am 31. Oktober, sondern auch am 18. und 25. Oktober (www.burgsatzvey.de).

In mehreren Städten werden spezielle Führungen zu Halloween angeboten, so etwa in Münster, wo sich unter dem Motto „Krötenblut und Besenstiel“ alles um Hexereivorstellungen dreht (http://muenster.org). Auf dem Alten Friedhof in Bonn können Besucher etwas über die Ursprünge des Halloween-Festes erfahren (www.alter-friedhof-bonn.de).

Das LWL-Planetarium in Münster lädt unter dem Titel „Im Wald ist’s nicht geheuer…“ zu einer Halloween-Lesung ein. Die Veranstaltung ist eine Kombination der Fulldome-Verfilmung „Loup Garou“ und einer Lesung schaurig-schöner Werke von Theodor Storm, Detlev von Liliencron und Conrad Ferdinand Meyer (www.lwl.org). Kultur zu Halloween gibt es auch im Theater Münster. Schauspieler lesen hier im Gruseloutfit aus Klassikern der Horrror- und Splatterliteratur, bevor im Theatertreff die Party der Untoten gefeiert wird – Kostümierung ausdrücklich erwünscht (www.theater-muenster.com).

Am Niederrhein können Besucher mit der Grenzland-Draisine auf Halloweentour gehen. Am Wegesrand zwischen Kleve und Kranenburg warten dabei schaurige Gestalten, in Nüttenden bei einem Zwischenstopp Glühwein und Kinderpunsch zum Aufwärmen sowie eine Kürbissuppe am Zielort. Zum Abschluss steht ein gespenstischer Spaziergang durch Kranenburgs Gässchen auf dem Programm (www.grenzland-draisine.eu).

In Duisburg steht der inzwischen schon traditionelle Halloween-Run durch den nächtlichen Landschaftspark Duisburg-Nord auf dem Programm. Für Grusel-Atmosphäre sorgen dabei Erschrecker, Geister und andere schaurige Überraschungen am Wegesrand sowie natürlich die anderen verkleideten Teilnehmer (www.imperial-halloween-run.de).

Gemächlicher geht es da im Monte mare in Kreuzau bei Düren zu, doch selbst hier ist man vor Geistern nicht sicher. Bei nächtlichen Aufgüssen erzählt ein Vampirologe Gruselgeschichten und wird dabei auf der Märchenharfe begleitet. Dazu gibt es gruselige Überraschungen und ein Halloween-Buffet (www.monte-mare.de).

Eine Übersicht über weitere schaurige Veranstaltungen zu Halloween, unter anderem in de Freizeitparks, gibt es auf der Internetseite des Tourismus NRW unter www.touristiker-nrw.de.

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