Frau im Business-Kostüm zeigt auf Checkliste

28.08.2020

Wenige Änderungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen in NRW

Noch keine Entscheidungen zu Weihnachtsmärkten und Karneval

Autor: Tonia Haag

Nach der Abstimmung mit dem Bund und den anderen Bundesländern am 27. August hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet neue Corona-Schutzregelungen für Nordrhein-Westfalen bekanntgeben. Für den Tourismus sind nur wenige Entscheidungen relevant.

So könnten etwa Großveranstaltungen wie das in Düsseldorf geplante Konzert „mit 10.000 Besuchern und mehr derzeit nicht stattfinden“, sagte Laschet. Gleiches gelte für Fußballspiele mit Zuschauern. Prinzipiell sollen Großveranstaltungen wie Weinfeste, Stadtfeste und Ähnliches bis Ende des Jahres verboten bleiben. Eine Arbeitsgruppe der Chefs der Staatskanzleien soll sich jedoch speziell mit Möglichkeiten für kulturelle Veranstaltungen und die Bundesliga beschäftigen und bis Ende Oktober Vorschläge unterbreiten. Außerdem können andere Veranstaltungen, bei denen Hygienekonzepte bestehen und eine Infektionsnachverfolgbarkeit gewährleistet werden kann, genehmigt werden, Kommunen müssen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern künftig allerdings mit dem Land absprechen.

Vorerst weiter kostenlose Tests für Reiserückkehrer

Alle Reiserückkehrer sollen sich in Nordrhein-Westfalen noch bis zum 1. Oktober kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen können – und damit rund zwei Wochen länger als in den meisten anderen Bundesländern. Auf Dauer sei jedoch die Quarantäne die Regel für Rückkehrer aus Risikogebieten, sagte Laschet. Private Feiern außerhalb der eigenen vier Wände sollen bei wichtigen Anlässen wie runden Geburtstagen, Hochzeiten oder Beerdigungen auch künftig mit bis zu 150 Personen stattfinden können.

Weiter führte Laschet aus, sollten die Fallzahlen lokal steigen, sollten lokale Maßnahmen ergriffen werden – und zwar nicht erst bei einer Inzidenz von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Details sollen am kommenden Montag vorgestellt werden.

Zu Weihnachtsmärkten oder Karnevalsveranstaltungen gab es keine abschließende Entscheidung. Für eine Absage von Karnevalsveranstaltungen sei es nach Ansicht der Bundeskanzlerin und mehrerer Länderchefs noch zu früh, sagte Laschet. Eine generelle Absage zu Weihnachtsmärkten gebe es nicht. Allerdings werde man in den Ländern und Kommunen über spezielle Regeln sprechen müssen. Da, wo es sehr eng werde, sei es schwierig, wo Abstände wie etwa auch auf Wochenmärkten eingehalten werden könnten, seien Weihnachtsmärkte jedoch denkbar, sagte Laschet. Dazu gebe es aber keine Festlegung.

Die gesamte Pressekonferenz zum Nachschauen gibt es hier: youtu.be

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