Eine Frau sitzt seitlich auf einem Fahrrad. Dahinter steht ein Mann mit Fahrradhelm. Beide halten Blätter eines Baumes in der Hand und stehen auf einem begrünten Weg.

01.04.2017

Unterwegs auf ausgezeichneten Sternerouten

Acht Radwege in NRW tragen ADFC-Zertifizierung

Autor: Tonia Haag

Ruhrtalradweg

Zu einem der beliebtesten Radwege Deutschlands gehört der Ruhrtalradweg, der 2016 zehn Jahre alt geworden ist. Er verläuft auf 230 Kilometern von der Ruhrquelle in Winterberg bis nach Duisburg, wo die Ruhr in den Rhein mündet, und passiert dabei idyllische Fachwerkstädte ebenso wie Industriedenkmäler und abwechslungsreiche Naturlandschaften. Die Route wurde vom ADFC mit vier Sternen zertifiziert.
www.ruhrtalradweg.de

Vennbahn

Die Vennbahn gehört mit ihrer 125 Kilometer langen Strecke zu den längsten Bahntrassen-Radwegen Europas. Dank der meist steigungsarmen Route, die von Aachen über Monschau bis nach Belgien und Luxemburg führt, ist der Weg auch für Familien und Genussradler geeignet. Für sie geht es durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Hecken, Moor, Heide, Wäldern und Flusstälern. Der ADFC hat die Vennbahn mit vier Sternen ausgezeichnet.
www.vennbahn.eu

Grenzgängerroute Teuto-Ems

Ebenfalls vier Sterne hat die Grenzgängerroute Teuto-Ems vom ADFC erhalten. Der rund 150 Kilometer lange Rundkurs folgt früheren Schmuggler- und Handelswegen und führt durch die Münsterländer Parklandschaft und den Teutoburger Wald. Dabei geht es vorbei an zahlreichen Schlössern und Burgen sowie durch Heilbäder und historische Örtchen.
www.grenzgaengerroute.de

Route der Industriekultur per Rad

Die Route der Industriekultur kann man zu Fuß, mit dem Auto oder eben mit dem Rad erkunden, die Radvariante ist vom ADFC als Qualitätsradroute mit drei Sternen ausgezeichnet worden. 700 Kilometer lang ist das Radwegenetz, das die zahlreichen Industriedenkmäler an der Route der Industriekultur zwischen Duisburg und Hamm verbindet. Tagesausflüge sind genauso möglich, wie längere Radreisen. Teile des Wegenetzes verlaufen auf ehemaligen Bahntrassen. An vielen Stellen führt der Weg direkt an Flüssen vorbei oder schlängelt sich durch Wälder.
www.route-industriekultur.de

Paderborner Land Route

Die Paderborner Land Route verknüpft auf etwa 250 Kilometern touristische Ziele der ostwestfälischen Ferienregion zu einem Rundkurs mit Natur, Geschichte und Kultur. Unter anderem geht es nach Paderborn mit seinem Dom aus dem 13. Jahrhundert und dem Heinz Nixdorf Museumsforum, dem größten Computermuseum der Welt. Weitere Stationen sind Altenbeken mit seinem beeindruckenden Eisenbahnviadukt und Lichtenau mit dem ehemaligen Augustiner-Chorherrenkloster Dalheim. Bei Bad Wünneberg wartet ein Erlebnis-Barfußpfad und in Salzkotten ein Gradierwerk. Die Route ist mit drei Sternen ausgezeichnet.
www.paderborner-land.de

Töddenland-Radweg

Den Töddenland-Radweg ist vom ADFC ebenfalls mit drei Sternen ausgezeichnet worden. Er führt Radler auf die Spuren der Tödden, westfälische Kaufleute aus dem nördlichen Münsterland und südlichen Emsland, die im 17. und 18. Jahrhundert bis nach England und ins Baltikum wanderten, um ihre Waren zu verkaufen. Noch heute erinnern Museen, alte Handwerksbetriebe und gut erhaltene Häuser an die erfolgreichen Händler. Der Radweg verbindet viele dieser Erinnerungsorte auf seinem Rundkurs von gut 120 Kilometern.
www.toeddenland-radweg.de

Vechtetalroute

2015 kam mit der Vechtetalroute eine neue Drei-Sterne-Route in NRW dazu. Das Besondere hier: Entlang der 223 Kilometer langen Stecke, die dem Lauf der Vechte von der Quelle im münsterländischen Darfeld bis zur Mündung im niederländischen Zwolle folgt, sind über 60 Werke zeitgenössischer Künstler kostenlos zu besichtigen.
www.muensterland-tourismus.de

„Flusslandschaft Achterhoek-Westmünsterland“

Ebenfalls unter den Drei-Sterne-Routen sind die Radwege in der Flusslandschaft Achterhoek-Westmünsterland. Über Deiche und Weiden geht es hier auf vier verschiedenen Strecken vorbei an Tümpeln, Mühlen und Schlössern. Über Umsteigepunkte lassen sich die 65 bis 170 Kilometer langen nahezu autofreien Touren beliebig miteinander kombinieren, sodass ein Netz von insgesamt 446 Kilometern entsteht. Laut ADFC ist das etwas Einzigartiges.
www.muensterland-tourismus.de

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