Dach der Bundeskunsthalle in Bonn von oben

04.06.2020

Tourismus NRW startet neues Austauschformat

Round Tables zu unterschiedlichen Themen sollen zweimal pro Jahr tagen

Autor: Tonia Haag

Um Wissensaustausch und Vernetzung in einzelnen Teilbereichen der nordrhein-westfälischen Tourismusbranche weiter zu verbessern, hat Tourismus NRW drei Round Tables gestartet. Die Runden befassen sich mit den Themen Kulturtourismus, MICE sowie Naturtourismus, Outdoor und Wellbeing und sollen künftig jeweils zweimal pro Jahr in variabler Besetzung tagen. Eingeladen werden Vertreter aus Städten, Regionen und Fachverbänden sowie inhaltlich passende Verbandsmitglieder und Vertreter verwandter Bereiche wie Museen.

Den Auftakt machte am 24. April ein Round Table zum MICE-Land Nordrhein-Westfalen. Die Teilnehmer beschlossen eine kurzfristige Teilnahme an der virtuellen Version des Formats Meet Germany, an dem letztlich 90 Aussteller und über 3.400 Fachbesucher teilgenommen haben. Neben Tourismus NRW entschieden sich das Cologne Convention Bureau, Düsseldorf Convention, Münster Marketing und aachen convention für einen Auftritt auf der virtuellen Messe am 26. und 27. Mai. Auch ein Imagefilm für das MICE-Land NRW wurde angeregt. Zudem wollen die Convention Bureaus virtuelle Site inspection Touren anbieten, um Interessierten auch ohne physische Besichtigungstour einen guten Eindruck von Locations zu verschaffen.

Der Round Table zum Kulturtourismus am 14. Mai diskutierte unter anderem über die Chancen, die sich durch die Corona-Krise für Museen ergeben. So könnten die Häuser etwa angesichts einer zu erwartenden stärkeren Reisekonzentration auf das Inland neue Besuchergruppen erschließen, indem sie attraktive Angebotskombinationen aus Natur- und Kulturerlebnissen erstellen. Einig waren sich die Teilnehmer zudem darin, dass die Marketingplanung flexibel auf sich ändernde Herausforderungen reagieren können muss, um veränderte Werte und Gewohnheiten zu berücksichtigen.

Beim ersten Round Table zu Naturtourismus, Outdoor und Wellbeing am 19. Mai stand aus aktuellem Anlass das Thema „Besucherlenkung im Tourismus“ im Mittelpunkt. Hartmut Wimmer stellte den neu gegründeten Verein „Digitize the planet e.V.“ vor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, spezielle Regeln für den Aufenthalt in der Natur digital verfügbar zu machen. Dadurch können Routen in den Apps mit Hinweisen auf Sperrungen ausgespielt werden.  Auch über zahlreiche Möglichkeiten der Besucherlenkung in Corona-Zeiten wurde diskutiert. Eine einfache Lösung stellt zum Beispiel die Einbahnstraße rund um den Dortmunder Phoenixsee dar.

Nähere Ergebnisse bzw. Erkenntnisse der aktuellen und zukünftiger Round Tables finden sich auch unter www.touristiker-nrw.de.

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