Folkwang Essen vor dem Museum

13.10.2017

Top-Ausstellungen für den Winter 2017

Manet, Miró und ein italienischer Meister

Autor: Silke Dames

Bildende Kunst

Joan Mirós Monster, Brühl

Der weltberühmte katalanische Maler, Grafiker und Bildhauer Joan Miró gilt als der wichtigste Vertreter der abstrakten Richtung des Surrealismus. Das Max Ernst Museum Brühl widmet sich in einer Ausstellung insbesondere dem plastischen Werk des Künstlers, das im Verhältnis zum malerischen und grafischen Schaffen weniger bekannt ist. Der Künstler kombinierte gefundene Alltagsgegenstände zu fantastischen Wesen, die dann in Bronze gegossen werden. Einige von ihnen sind farbig bemalt. Zusammen mit einer Auswahl an Gemälden und Arbeiten auf Papier beleuchtet die Schau „Miró -Welt der Monster“ seine auf alle Gattungen übergreifende Kunst.

Termin: 3. September 2017 bis 28. Januar 2018
www.maxernstmuseum.lvr.de

Tintoretto, Köln

Zum 500. Geburtstag des Malers Jacopo Tintoretto setzt das Wallraf-Richartz-Museum in Köln mit seiner Schau „Tintoretto – A Star was Born“ den Startschuss für hochkarätige Ausstellungen rund um den italienischen Meister. Zahlreiche Leihgaben aus London, Rom oder Washington werden dann am Rhein zu sehen sein. Der Fokus liegt auf dem Frühwerk des jungen, malwütigen und von Ehrgeiz getriebenen Tintoretto, der 1518/19 in Venedig zur Welt kam.

Termin: 6. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018
www.wallraf.museum

Impressionisten, Münster

Die Normandie galt im späten 19. Jahrhundert als eine Wiege des Impressionismus. Claude Monet, Auguste Renoir und Albert Marquet stellten zu dieser Zeit ihre Staffeleien an den Stränden, in den Dörfern und an den Küstenstädten auf und gaben der Atmosphäre der Normandie mit ihren Farben einen Ausdruck.

Termin: 14. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018
www.kunstmuseum-picasso-muenster.de

Expedition Mittelalter, Köln

Mittelalterliche Stoffe und Gewänder, kostbare Goldschmiedekunst und Skulpturen aus Ton, Stein und Holz – im Museum Schnütgen in Köln können Besucher auf eine Expedition ins Mittelalter gehen und den Facettenreichtum mittelalterlicher Kunst erleben. Schätze, die aufgrund ihrer Empfindlichkeit sonst im Depot bleiben müssen, werden für diese Ausstellung ans Licht geholt und den Besuchern gezeigt, etwa die berühmte „Anno-Kasel“.

Termin: 20. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018
www.museum-schnuetgen.de

Edouard Manet, Wuppertal

Das ganze Oeuvre Edouard Manets, beginnend mit den ersten tastenden Versuchen als Schüler und endend mit den letzten so strahlenden Gartenbildern aus Rueil von 1882, ist Gegenstand dieser großen Ausstellung. Im Fokus steht dabei Manets Verhältnis zur Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Der Überblick über sein Werk umfasst auch Bilder seiner spanischen Phase sowie die bekannten Seestücke.

Termin: 24. Oktober 2017 bis 25. Februar 2018
vdh.netgate1.net

 

Populär-Kultur

„Wunder der Natur“, Gasometer Oberhausen

Eine gewaltige, 20 Meter große Erdkugel schwebt im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers. Der blaue Planet mit Projektionen hochauflösender Satellitenbilder bildet den Mittel- und Höhepunkt der aktuellen Ausstellung, die sich bildgewaltig den Wundern der Natur nähert. Internationale Fotografen präsentieren 150 großformatige Fotografien aus der Tier- und Pflanzenwelt. Filmausschnitte aus bekannten naturwissenschaftlichen Serien wie „Planet Erde“ runden das Seh-Erlebnis ab. Ein absolutes Muss: eine Fahrt mit dem gläsernen Aufzug hinauf auf das Dach des Gasometers, um die Welt einmal von oben betrachten zu können.

Termin: noch bis 3. Dezember 2017
www.gasometer.de

Mordillos Originale, Oberhausen

Der Zeichner Guillermo Mordillo setzt Menschen mit ihren kleinen Besonderheiten in Szene. Eine Ausstellung in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen zeigt besondere Werke mit den knollennasigen Protagonisten: Über 150 selten gezeigten Originale geben unter der Überschrift „The Very Optimistic Pessimist” Einblicke in das Werk des international tätigen und mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Künstlers. Zum ersten Mal seit 25 Jahren zeigt damit eine umfassende Ausstellung in einem deutschen Museum eine retrospektive Auswahl seiner Originale.

Termin:  24. September bis 7. Januar 2018
www.ludwiggalerie.de

Die Deutschen und ihre Autos, Bonn

Den Deutschen und ihren Autos wird ein besonders emotionales Verhältnis nachgesagt. Wie unterschiedlich diese Gefühle aussehen können zeigt eine Ausstellung im Bonner Haus der Geschichte auf: „Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos“ ist der Titel der Schau. Mit Hilfe von rund 800 Exponaten beschreibt sie die soziale und kulturelle Bedeutung des Automobils in Deutschland vor dem Hintergrund verschiedener wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen. Zu den besonderen Hinguckern gehört ein Mercedes 600 Pullman und der gelbe Original-Manta aus dem Film „Manta, Manta“ mit dem Autogramm von Hauptdarsteller Til Schweiger.

Termin: bis 21. Januar 2018
Internet: www.hdg.de

Ein etwas anderer Wetterbericht, Bonn

In der Ausstellung „Wetterbericht – über Wetterkultur und Klimawissenschaft“  fragt die Bundeskunsthalle in Bonn, inwiefern kurzfristige Wetterereignisse und längerfristige klimatische Veränderungen Einfluss auf die Natur, menschliche Zivilisation und Kultur haben. Zu sehen sind etwa Werke von William Turner, Gustave Courbet und Otto Modersohn, aber auch wissenschaftliche Preziosen wie die ersten wasserdichten Gummischuhe von Macintosh und ein originales Thermometer von Daniel Fahrenheit.

Termin: 7. Oktober 2017 bis 4. März 2018
www.bundeskunsthalle.de

Bergbau- & Industriekultur, Bochum

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) wird in den kommenden Jahren umgebaut. Nach und nach wird das Haus saniert und modernisiert. Die Sammlung, wie der Besucher sie bisher kannte, wird deshalb verpackt und nach dem Umbau ausgepackt in neuer Form präsentiert.

Natürlich verschwindet das DBM in dieser Zeit des Umbaus nicht: Neben einem Besuch des Anschauungsbergwerks und dem Besteigen des Fördergerüsts lockt ab November 2016 bis zum Frühling 2018 auch der Erweiterungsbau DBM+ mit einem besonderen Ausstellungsprojekt. In „Packendes Museum – Das DBM im Aufbruch“ beschäftigt sich das Haus mit sich selbst.

Termin:  bis Frühling 2018
www.bergbaumuseum.de

Hinweis für Journalisten und Blogger: Der B2C-Link zu diesem Artikel lautet www.dein-nrw.de/ausstellungen2017

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@welovepubs Okay, wir machen das einfach noch mal :)

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17.11.2017

@welovepubs Jau sehr schade, vielleicht beim nächsten Mal?! Oder nur einen Tag, wie wärs? 🍺

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Schön war‘s! Danke an die Preisträger des #urbanana-Awards! In zwei Jahren machen wir das noch mal! @goingurbanana… https://t.co/uvIruQb8es

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