Der Aachener Dom wurde 1978 als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Der um 790 bis 800 erbaute Dom ist bau- und kunstgeschichtlich von universeller Bedeutung und eines der großen Vorbilder religiöser Architektur.

18.01.2017

Touristische Highlights im und am Aachener Dom

Krönungsstuhl, Domschatz oder die Gebeine Kaiser Karl des Großen sind im und am Dom zu bestaunen

Autor: Tonia Haag

  • Den Grundstein des Doms legte Karl der Große mit seiner Pfalzkappelle um 790 n.Chr., die Türme stammen noch aus dieser Zeit.
  • An Karl den Großen erinnert auch der Karlsschrein. Nachdem der Kaiser nach seinem Tod 814 zunächst im Dom begraben worden war, wurden seine Gebeine 1215 in den bis heute  existierenden Schrein überführt.
  • Der Sarg des Kaisers ist heute Teil des Domschatzes. Nicht zuletzt deshalb zählt dieser zu den bedeutendsten Kirchenschätzen Europas. Neben dem Sarg enthält er noch viele weitere Kostbarkeiten aus der Geschichte des Aachener Doms, darunter Kunstwerke, die anlässlich der zahlreichen Königskrönungen zwischen 936 und 1531 nach Aachen kamen.
  • Im Dom selbst ist der Krönungsstuhl aus der karolingischen Zeit zu sehen, auf dem über 30 deutsche Herrscher gekrönt wurden. Er wird allerdings nur im Rahmen von Führungen gezeigt.
  • Im Oktogon des Doms hängt der berühmte Barbarossaleuchter, der von Kaiser Barbarossa gestiftet wurde.
  • Die gotische Chorhalle, die bei Führungen besichtigt werden kann, verfügt über die größten Fenster der Gotik; etwa 27 Meter sind sie hoch.
  • Das Portal des Doms war der erste Bronzeguss nördlich der Alpen. In den Löwenköpfen am Hauptportal soll der Legende nach der Daumen des Teufels stecken: Er hatte den Aachenern Geld für den Dombau geborgt, im Gegenzug jedoch die Seele desjenigen gefordert, der den Dom zur Weihe als Erster betrat. Die Aachener gingen auf dieses Geschäft ein, fingen am Tag der Weihe einen Wolf und trieben ihn als Ersten in den Dom. Der Teufel griff zu und riss dem Tier die Seele aus dem Leib. Als er jedoch bemerkte, dass er auf eine List hereingefallen war, knallte er vor Wut die Domtür zu und riss sich dabei den Daumen ab. Diesen soll man noch heute in einem der beiden Löwenköpfe fühlen können.
  • Im goldenen Marienschrein werden die vier Heiligtümer aufbewahrt, die alle sieben Jahre während der Heiligtumsfahrt gezeigt werden. Zu den Heiligtümern gehören das Marienkleid, die Windeln Jesu, das Enthauptungstuch Johannes des Täufers und das Lendentuch Christi. Der Schrein ist nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen.

www.aachendom.de

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