Taucher bei der Bergung von Wrackteilen der "Bremer Kogge", 1963.

15.10.2014

Schiffshebewerk Henrichenburg zeigt versunkene Schiffe

Über 200 Originalteile erzählen vom Leben an Bord

Autor: Tonia Haag

Jahrhundertelang lagen sie auf dem Grund der Weltmeere, nun sind sie im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop zu bestaunen: In seiner Ausstellung „Versunkene Schiffe. Abenteuer Unterwasserarchäologie“ zeigt das Museum Originalteile fünf ganz unterschiedlicher Exemplare, die spannende Einblicke in das Leben an Bord und an Land in verschiedenen Kulturen und Epochen geben.

So ist etwa die älteste Schiffstoilette der Welt zu sehen, die aus der „Bremer Kogge“ von 1380 geborgen werden konnte. Vom Fünfmaster „Preussen“, einem der schönsten Segelschiffe der Welt, das jedoch 1910 beim Zusammenstoß mit einem Dampfer sank, sind noch Teile der Ladung übrig. Ursprünglich sollten die Heiligenbilder und Mundharmonikas in Chile verkauft werden, nun sind sie im Museum zu sehen – genauso wie das Geschirr, das 1822 mit einer chinesischen Dschunke versank.

Insgesamt werden rund 200 Originalteile gezeigt. Ergänzt werden sie durch Texte und Fotos, die Aufschluss über die versunkenen Schiffe sowie ihre Bergung und Konservierung geben.

Die Ausstellung, die Teil des LWL-Themenjahres „Unterwelten“ ist, ist bis zum 5. Juli 2015 zu sehen. Das Museum öffnet dienstags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr. Der normale Eintritt kostet für Erwachsene vier Euro, für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren die Hälfte.

Internet: www.lwl.org

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