29.10.2014

NRWs Weihnachtsmärkte bieten besondere Spezialitäten

Der erste vegane Weihnachtsmarkt in Duisburg hält alternative Köstlichkeiten bereit

Autor: Silke Dames

Glühwein und gebrannte Mandeln gehören zu den Standards eines jeden Weihnachtsmarktes. In NRW sind darüber hinaus einige besondere Spezialitäten im Angebot.

Ein absolutes Muss in der Vorweihnachtszeit ist die Aachener Printe, die in Aachen selbst das ganze Jahr über gegessen wird, im Advent jedoch in die ganze Welt verschickt wird. In einer Schaubäckerei mitten auf dem Weihnachtsmarkt können die Besucher live miterleben, wie das Aachener Nationalgebäck hergestellt wird. Mit dunkler oder heller Schokolade überzogen, hart oder weich, mit Mandeln oder Zuckerguss gibt es für jede Naschkatze die passende Printe. Wer es gerne herzhaft mag, sollte unbedingt die Aachener Weihnachtsleberwurst probieren: Sie wird bereits seit dem 19. Jahrhundert hergestellt und ist je nach Metzger verfeinert mit Nüssen, Preiselbeeren und klassischen Wintergewürzen. Der Aachener Domlikör sowie Spezialitäten aus der Eifel runden das kulinarische Angebot des Aachener Weihnachtsmarktes ab, der vom 21. November bis 23. Dezember rund um den Aachener Dom und das historische Rathaus geöffnet ist (www.aachenweihnachtsmarkt.de).

Geben und Nehmen ist die Devise im Wildwald Vosswinkel bei Arnsberg: Beim Weihnachts-Waldmarkt am 2. und 3. Adventswochenende stehen nicht nur Spezialitäten vom Wild, sondern auch solche für das Wild auf dem Plan. Bei den Tierfütterungen werden Wildschweine, Waschbären und Hirsche mit Leckereien nach ihrem Geschmack bedacht (www.wildwald.de/event/weihnachts-waldmarkt/).

Erster veganer Weihnachtsmarkt in Duisburg

Wer kein Fleisch oder Fisch isst, kommt auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt auf seine Kosten. Delikat zubereitetes Gemüse in Bierteig gebacken, süße oder herzhafte Crêpes, die klassische Ofenkartoffel oder die würzige Champignonpfanne und vieles mehr stehen hier neben Bratwürsten und Co. vom 20. November bis 30. Dezember 2014 zur Auswahl (www.duisburger-weihnachtsmarkt.de). Ganz ohne jegliche Tierprodukte kommt Duisburgs erster vegane Weihnachtsmarkt aus: Am 29. und 30. November 2014 werden rund um die evangelische Kirche Aldenrade im Ortsteil Walsum Kleidung aus fairem Handel, Kunsthandwerk und Süßigkeiten angeboten, die alle möglichst nachhaltig, umweltschonend und natürlich vegan produziert wurden (www.veganerweihnachtsmarktduisburg.de).

Auf den verschiedenen Märkten in Köln finden sich unterschiedlichste Spezialitäten aus der Stadt und dem Umland: Rund um den Kölner Dom etwa können Besucher neben Aachener Printen auch Dom Spekulatius, Kölsche Rievkooche, Senf aus der Monschauer Mühle in der Eifel und natürlich Kölsch kosten. Eine neue Weihnachtsmarkt-App sorgt für aktuelle Informationen im Überblick: Die Anwendung, die kostenlos zum Download bereitsteht, bringt Nutzer mit wenigen Klicks zum Ziel, kennt das Bühnenprogramm und weiß, wie die Wettervorhersagen aussehen (www.koelnerweihnachtsmarkt.com).

Auf dem Weihnachtsmarkt am Neumarkt werden Waffeln in der Form des Kölner Doms gebacken und Baumkuchen frisch hergestellt. Bereits am 21. November 2014 öffnet der Kölner Hafen-Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum. Direkt am Rheinufer gibt es verschiedenste Fischspezialitäten, Seemannslieder und sicher mehr als eine Buddel voll Rum (www.koelntourismus.de).

 „Dachziegel“ zum Essen

Französische Spezialitäten werden im ehemaligen Kloster Corvey serviert. Denn es waren Mönche aus Corbie in Nordfrankreich, die vor fast 1.200 Jahren an der Weser das Nova Corbeia, das neue Corvey, gründeten. Sie legten den Grundstein der Civitas und des Karolingischen Westwerks, die in diesem Jahr als Unesco-Weltkulturerbe anerkannt wurden. 2014 ist auch das Jahr des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Höxter-Corbie und so wird der Weihnachtsmarkt vom 28. bis 30. November 2014 mit Spezialitäten wie den „Dachziegeln aus Corbie“ bereichert und mit typisch französischer Weihnachtsmusik begleitet (www.schloss-corvey.de). Kulinarisches aus der hiesigen Klosterküche steht beim Adventsmarkt der Abtei Königsmünster im Vordergrund. Mönche und Mitarbeiter des Klosters bieten am 29. und 30. November der Produkte aus der Küche, aber auch aus Schmiede, Tischlerei und Weberei (www.koenigsmuenster.de).

Frisches Obst aus himmlischen Händen gibt’s auf dem Weihnachtsmarkt in Schloss Dyck am Niederrhein: Engel und der Nikolaus flanieren über den Markt und verteilen Äpfel und Nüsse. Auch im Schlosspark tummeln sich himmlische Heerscharen: Ein Krippenspiel führt über fünf Stationen durch den englischen Landschaftspark – Engel und Heilige Drei Könige inklusive. Die Schlossweihnacht findet an den ersten drei Advents-Wochenenden statt (www.stiftung-schloss-dyck.de).

Weihnachtsbier auf der Bilderbuch-Burg

Weihnachtsbier gehört zu den Spezialitäten des Weihnachtsmarktes auf Burg Wissem in Troisdorf: Vom 12. bis 14. Dezember 2014 wird in der festlich geschmückten Remise und im Burghof Selbstgefertigtes angeboten, darunter auch mit Weihnachtsgewürzen Gebrautes. Im auf der Burg untergebrachten Bilderbuchmuseum, das am Samstag und Sonntag bei freiem Eintritt geöffnet ist, sind Kinder zum Basteln eingeladen (www.weihnachtsmarkt-deutschland.de).

Die Getränke-Spezialität des Weihnachtsmarkts in Alpen am Niederrhein ist dem weißhaarigen Mann im rotem Mantel gewidmet: Der „heiße Alpener Weihnachtsmann“ ist nur in der Adventszeit zu haben. Der Apfel-Aprikosen-Zimtlikör mit Sahne wird am 6. und 7. Dezember 2014 auf dem Rathausplatz ausgeschenkt (www.alpen.de). Schneebällchen, eine süße Mischung aus drei Likören mit einem Häubchen Sahne und Kakaopulver, sind der Renner auf dem Blotschenmarkt in Mettmann. Vom 28. November bis 14. Dezember 2014 ist der Traditionsmarkt, der seinen Namen vom lokalen Wort für Holzschuhe hat, rund um die alte Kirche in der historischen Mettmanner Oberstadt zu finden (www.blotschenmarkt-mettmann.de).

Vom 29. November bis 21. Dezember 2014 kehrt Siegburg zurück ins Mittelalter. Zu rustikalen Speisen und Getränken können Besucher auf dem Marktplatz Handwerksleute, Gaukler und Musici bei der Ausübung traditioneller Handwerkskünste beobachten (www.mittelalterlicher-markt-siegburg.de). Rezepte aus vergangenen Zeiten leben auch bei der Broicher Schloß Weihnacht in Mülheim an der Ruhr auf: Mittelalterliche Genüsse stehen vom 5. bis 7., 12. bis 14. sowie vom 19. bis 21. Dezember 2014 auf der alten Karolingerfestung im Zentrum des Geschehens. Für den Gaumen gibt‘ s heißen Met, frisch gebackenes Brot und Gegrilltes, Abwechslung für Augen und Ohren bringen Märchenerzähler und Musikanten (www.broicher-schlossweihnacht.de).

Neben mittelalterlichen Handwerkskünstlern, Händlern und Gauklern können Weihnachtsmarktbesucher auf Burg Altena vom 28. bis 30. November 2014 Open-Air-Konzerte in den mittelalterlichen Gemäuern erleben und Köstlichkeiten von heute bis damals probieren (www.altena.de).

Handarbeit spielt auf dem Weihnachtsmarkt in Soest eine große Rolle für die Kleinen: In der Kinder-Adventsbäckerei auf dem Marktplatz können sie auf Voranmeldung Teig kneten, Plätzchen ausstechen und anschließend im Holzbackofen backen lassen. Vom 24. November bis 22. Dezember bilden die historischen Fachwerkhäuser den Rahmen für den Weihnachtsmarkt. Auf Schnupperführungen über den Weihnachtsmarkt gibt es neben diversen Kostproben an den Imbiss-, Getränke- und Süßwarenständen auch Wissenswertes rund um das weihnachtliche Soest (www.soester-weihnachtsmarkt.de).

Westfälische Spezialitäten rund um den Münsteraner Kiepenkerl

In Münsters Altstadt duftet es auf fünf verschiedenen Weihnachtsmärkten vom 24. November bis 23. Dezember verlockend. Im Weihnachtsdorf rund um das Denkmal des Kiepenkerls etwa kommen Liebhaber westfälischer Spezialitäten auf ihre Kosten: Sie können Grünkohl oder Mettwürstchen mit westfälischem Korn probieren ( www.tourismus.muenster.de).

Im Gegensatz zu anderen Weihnachtsmärkten findet der Nikolausmarkt von Bedburg Alt-Kaster nicht auf den Straßen und Plätzen der historischen Altstadt, sondern in den Häusern und Höfen der Anwohner statt. Am 30. November 2014 steht hier Selbstgebackenes und Selbstgemachtes aller Art zum Verkauf (www.alt-kaster.de). Hausgemacht ist auch die Spezialität des Loersfelder Weihnachtsmarkts: Die eigens hergestellte Gänseleberterrine lockt Besucher von weit her auf das mittelalterliche Schloss Loersfeld in Kerpen, das vom 19.bis 21. Dezember 2014 die Adventszeit feiert (www.schlossloersfeld.de).

Mehr Delikatessen vom Federvieh erwarten Besucher ab 24. November 2014 in Bielefeld: Auf dem Alten Markt, Bielefelds „guter Stube“, werden Gänsebraten und Gänsebratwurst serviert. An einer Bude dreht sich gar ein ganzer Ochse am Spieß. Begleitet wird das Festmahl von täglich wechselndem Musikprogramm: Vom 1. bis 23. Dezember öffnet gegen Abend ein „Türchen“ im musikalischen Adventskalender (www.bielefeld.de/weihnachtsmarkt).

Der Essener Weihnachtsmarkt präsentiert Angebote aus über 20 verschiedenen Ländern und vielen Regionen Deutschlands. Seine deutschlandweite Einzigartigkeit erhält der Internationale Weihnachtsmarkt jedoch durch die leuchtenden Motive der Lichtwochen, die sich in diesem Jahr dem Gastland Belgien widmen (weihnachtsmarkt.essen.de). Ebenfalls vom 20. November bis 23. Dezember wird der Weihnachtsmarkt in Düsseldorf an zahlreichen Orten in der Innenstadt inszeniert: Vor dem Düsseldorfer Rathaus zum Beispiel lädt der historisch anmutende Handwerkermarkt zu Flammkuchen, Feuerzangenbowle und Poffertjes ein. Auf der Flinger Straße sind die Fassaden des Weihnachtsmarktes nach dem Vorbild alter Düsseldorfer Bürgerhäuser gestaltet. Es werden Maronen, Dampfnudeln sowie Reibekuchen angeboten (www.duesseldorf-tourismus.de).

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