Zwei Frauen sitzen auf einem Hotelbett und schauen auf einen Stadtplan.

06.06.2016

NRW-Städte wollen bei Airbnb mitverdienen

Privatanbieter müssen ebenfalls Bettensteuer entrichten

Autor: Tonia Haag

Die Stadt Dortmund will bei privaten Vermietern, die ihre Zimmer oder Wohnungen über Online-Portale wie Airbnb anbieten, mitverdienen. Nicht nur Hoteliers müssten die sogenannte Bettensteuer erheben und abführen, sondern auch Privatanbieter, erklärt die Stadt auf ihrer Internetseite. Wer die Abgabe nicht zahle, mache sich einer Ordnungswidrigkeit oder sogar der Steuerhinterziehung schuldig.

Ähnlich sieht es nach Angaben des Nachrichtendienstes „Westfalen heute“ die Stadt Münster, die die Einführung der Beherbergungsabgabe zum 1. Juli 2016 beschlossen hat. Auch hier gelte die Abgabe sowohl für Hotels als auch für Privatvermieter.

Eigenen Angaben zufolge durchsuchen Mitarbeiter des Dortmunder Steueramts bereits einschlägige Vermittlungsseiten im Internet nach Angeboten örtlicher Vermieter. Bei Portalbetreibern und Finanzverwaltung seien Ermittlungen eingeleitet worden, um Namen und Anschriften registrierter Personen zu erhalten, die die Abgabe bislang nicht abgeführt hätten, hieß es.

Die Bettensteuer wird ausschließlich bei privaten Übernachtungen fällig. Geschäftsreisende sind ausgenommen, wenn sie den dienstlichen Anlass ihres Aufenthalts belegen können.

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