Fußballfans mit bunt gestalteten Hüten beim Public Viewing auf dem Friedensplatz in Dortmund zur WM 2010

04.06.2014

NRW bereitet sich auf Fußball-WM vor

Auch Museen, Theater und Orchester widmen sich dem runden Leder – Zahlreiche Städte bieten Public Viewing – Alternativprogramm für Fußballmuffel

Autor: Tonia Haag

Ab dem 12. Juni hat das Warten ein Ende: Um 22.00 Uhr deutscher Zeit beginnt in Sao Paolo das Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien. Auch in Nordrhein-Westfalen bereiten sich Städte und Kneipen, aber auch Museen und Theater auf das Fußballfest vor. Fußballmuffel brauchen jedoch keine Angst zu haben: Auch auf sie warten während der gut vierwöchigen WM zahlreiche Highlights.

Wer sich bereits seit Monaten auf das Rudelgucken freut, hat gute Karten: Viele Kneipen und Biergärten wollen trotz der für Deutschland späten Anpfiffzeiten die Spiele der WM live zeigen. Und auch zahlreiche Großveranstaltungen unter freiem Himmel sind geplant. Eine der größten Veranstaltungen wird es in Bochum geben: Hinter der Jahrhunderthalle können über 15.000 Menschen die Spiele der deutschen Mannschaft sowie das Finale gemeinsam verfolgen. Daneben wird es auch eher ungewöhnliche Orte geben, die Spiele übertragen, so etwa der Flughafen Mönchengladbach oder das Solinger Theater- und Konzerthaus.

Das Institut des Schauspiels Dortmund zeigt zwar keine Live-Spiele, dafür steht während der WM das Theaterstück  „You’ll never walk. Alone.“ auf dem Spielplan. Andere Kultureinrichtungen beschäftigen sich mit dem Liedgut des Fußballs, wie etwa Rundfunkorchester und –chor des WDR, die am Kölner Tanzbrunnen die beliebtesten und skurrilsten Fanlieder der Welt zum Besten geben.  Das Landesmuseum für Klosterkultur im Kloster Dalheim zeigt in einer Ausstellung, was Fußball und Religion verbindet.

Wer authentisches brasilianisches WM-Feeling erleben will, kann dafür nach Köln fahren: In der Region leben rund 15.000 Brasilianer und damit so viele wie nirgendwo sonst in Deutschland. Gerade zur WM wird aber auch an anderen Orten brasilianisches Flair beschworen, zum Beispiel in der VitaSol Therme in Bad Salzuflen, die ein Brasilia Spa anbietet, oder auf der Funkhaus Europa Summer Stage, die Stars der brasilianischen Musikszene nach NRW holt.

Die Fußball-WM dominiert also den Frühsommer – wer keinen Fußball mag, kommt in NRW aber ebenfalls auf seine Kosten. Unter anderem locken das Museumsmeilenfest in Bonn oder eines der größten Musikfestivals Europas, „Bochum total“. Wem das zu viel Trubel ist, der kann auch zum Sternegucken in Deutschlands ersten Sternenpark im Nationalpark Eifel fahren oder durch die Wisent-Wildnis am Rothaarsteig wandern. Dort ist vom Fußball-Gejohle sicherlich nichts zu hören.

Eine Übersicht mit vielen weiteren Tipps für Fußball-Abstinenzler gibt es im Internet unter www.touristiker-nrw.de. Dort finden sich ebenfalls Übersichten über schöne Public-Viewing-Möglichkeiten sowie kulturelle und brasilianische Angebote zur Fußball-WM. Auch eine Liste mit fußball-touristischen Highlights im Fußballland Nummer eins ist hier zu finden.

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