Blick auf den von Wäldern umgebenen Urftsee

04.05.2016

Neue Studie belegt: Nationalpark Eifel ist Besuchermagnet

49 Prozent der Gäste sind allein wegen des Nationalparks in die Region gekommen, 2007 waren dies 27 Prozent

Autor: Silke Dames

Der Nationalpark Eifel ist ein immer stärker wirkender Besuchermagnet: Mit mehr als 870.000 Gästen hat sich die Zahl der Gäste seit 2007 fast verdoppelt. 49 Prozent der Besucher sind allein wegen des Nationalparks in die Region gekommen, 2007 waren dies 27 Prozent. Das sind Ergebnisse eines  groß angelegten sozioökonomischen Monitorings. Zum zehnjährigen Bestehen des Schutzgebietes sind darin die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Nationalpark Eifel – aufbauend auf einer Studie von 2007 – erneut untersucht worden.

Demnach gibt es durch die Nationalparktouristen weitere wirtschaftliche Effekte: Lag der Bruttoumsatz 2007 noch bei 8 Millionen Euro ist er jetzt auf 30 Millionen gestiegen. Daraus generieren sich heute fast 700 Arbeitsplätze, 2007 waren es 265. Immer öfter wird aus einer Reise in den Nationalpark Eifel ein mehrtägiger Aufenthalt. Lag der Anteil der Übernachtungsgäste 2007 bei 24 Prozent, hat sich der Anteil bis heute fast verdoppelt. Die Aufenthaltsdauer hat sich im Durchschnitt auf 4,6 Nächte erhöht. 70 Prozent der befragten Übernachtungsgäste gaben an, erst seit der Nationalparkgründung ins Gebiet gereist zu sein und sind damit als echte Neukunden zu bezeichnen. Zwei Drittel der Touristen beabsichtigen, den Nationalpark Eifel in den nächsten fünf Jahren erneut zu besuchen.

Auch die Strategie einer barrierefreien Naturerlebnisregion scheint zu greifen: Neun Prozent der Nationalparkbesucher gaben an, mit Menschen mit Beeinträchtigung unterwegs zu sein. An barrierefreien „Hotspots“ wie im Naturerlebnisraum Wilder Kermeter lag der Anteil sogar bei 15 Prozent. Den Mitte 2014 eröffneten barrierefreien Naturerkundungspfad „Der Wilde Weg“ besuchten im ersten Jahr 50.000 Gäste.

Vor zwei Jahren hat das von der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) durchgeführte Befragungsprojekt im Auftrag der Nationalparkverwaltung begonnen. Vor den Erhebungen, die von Mai 2014 bis Juni 2015 stattfanden, wurden im Frühjahr 2014 an 19 Nationalparkeingängen Zählgeräte aufgebaut, die die Besucher automatisch erfassen. Darüber hinaus befragten Studierende der DSHS an verschiedenen Terminen die Gäste zu Themen rund um ihren Besuch im Nationalpark wie Art der Information und Anreise, Verweildauer, Beweggründen, Erwartungen, Wahl der Wanderrouten und vieles mehr. Um auf Dauer jährlich konkrete Besucherzahlen errechnen zu können, bleiben die meisten der Zählgeräte auch nach Projektende im Einsatz.

Internet: www.nationalpark-eifel.de

 

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