23.01.2019

Nordrhein-Westfalen wird als Naturreiseziel immer beliebter

Die Zahl der Urlaubsreisen mit Aufenthalten in der Natur in NRW hat sich verdoppelt.

Autor: Tonia Haag

Düsseldorf, 23. Januar 2019. Immer mehr Naturliebhaber entdecken Nordrhein-Westfalen als Urlaubsziel für sich. Und: Wer schon einmal hier war, kommt gerne wieder.

Laut GfK DestinationMonitor Deutschland verdoppelte sich die Zahl der Urlaubsreisen mit Aufenthalten in der Natur in NRW zwischen 2012 und 2017 von 630.000 auf 1,2 Millionen. Insgesamt halten 32 Prozent der Deutschen Nordrhein-Westfalen für gut oder sogar sehr gut geeignet für einen Natururlaub, wie aus dem DestinationBrand 16 hervorgeht. Dabei zeigt sich: Je besser die befragten Nordrhein-Westfalen kennen, desto besser bewerten sie auch die Eignung für einen Natururlaub. So halten 53 Prozent der Besucher, die schon einmal in NRW waren, das Land für gut oder sogar bestens geeignet für einen Natururlaub. Unter den Nordrhein-Westfalen selbst sind es sogar 56 Prozent.

Vor allem die Eifel sehen viele Themeninteressierte in diesem Zusammenhang als lohnenswertes Ziel. 63 Prozent halten sie für gut bis sehr gut für einen Natururlaub geeignet. Damit liegt sie im Deutschlandvergleich auf Platz 27  von 103. Auch das Sauerland, der Teutoburger Wald und das Bergische Land können sich unter den deutschen Top 50 platzieren.

Ihren Urlaub in NRW würden 88 Prozent der Naturreisenden laut Qualitätsmonitor 2013/14 weiterempfehlen, 83 Prozent würden noch einmal wiederkommen. Insgesamt waren 92 Prozent der Befragten begeistert oder sogar äußerst begeistert von ihrem Natururlaub in NRW.

Für die Beherbergungsbetriebe im Land sind die Natururlauber eine lukrative Zielgruppe. Denn während NRW insgesamt eher ein Kurzreiseziel ist, verbringen 46 Prozent der Natururlauber vier bis sieben Nächte in Nordrhein-Westfalen, weitere 28 Prozent bleiben sogar acht bis 14 Tage.

„Wir sehen, dass die Potenziale im Bereich des Naturtourismus groß sind, zumal die Sehnsucht nach Entschleunigung in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Unseren Gästen können wir hier vieles bieten, von wilden Flamingos über naturbelassene Wanderpfade bis zum Nationalpark Eifel, in dem sich inzwischen auch viele bedrohte Tierarten wieder angesiedelt haben“, erklärt Dr. Heike Döll-König, die Geschäftsführerin des Tourismus NRW. Über 40 Prozent der Landesfläche seien inzwischen Naturparke, weit mehr als ein Viertel des Landes von Wasser und Wald bedeckt.

Gemeinsam mit seinen Partnern aus dem von der EU und vom Land geförderten EFRE-Projekt „Sehnsuchtsziel Natur“ will der Landesverband die Akteure im Land dabei unterstützen, Angebote noch besser in Wert zu setzen und sich für sich ändernde Gewohnheiten und Bedürfnisse der Gäste aufzustellen. So laden der Verband und seine Projektpartner für den 29. Januar zu einer Regionalkonferenz zum Thema Natur ins Neanderthal Museum in Mettmann ein. Dort sollen Ergebnisse des EFRE-Projekts vorgestellt und weitere Ideen zur Zukunft des Naturtourismus erarbeitet werden. Weitere Informationen zu der Konferenz finden Sie auf unserer Internetseite unter www.touristiker-nrw.de. Sollten Sie als Journalist über die Konferenz berichten wollen, bitten wir um kurze Rückmeldung an haag@nrw-tourismus.de. Der Verband berichtet unter #rknatur19 auch live auf Twitter von der Konferenz.

Zusatzmaterial

Bildmaterial zu einigen Natur-Schönheiten in NRW zum Herunterladen finden sich im Flickr-Kanal des Tourismus NRW unter www.flickr.com.

Audio-O-Töne der Produktmanagerin Natur bei Tourismus NRW, Nina Dahlhaus, zum Herunterladen finden Sie weiter unten auf der Seite unter „Weitere Informationen“.

Ein Fact Sheet zum Naturtourismus in NRW finden Sie hier.

Informationen zum Förderprojekt „Sehnsuchtsziel Natur“ finden Sie auf unserer Internetseite unter www.touristiker-nrw.de.

Inspirationen für Naturreisende sind auf unserem Reiseportal unter www.dein-nrw.de/natur zu finden.

WEITERE INFORMATIONEN

O-Ton 1 Nina Dahlhaus

Tourismus NRW e.V.

Was macht NRW für Naturliebhaber attraktiv?

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O-Ton 2 Nina Dahlhaus

Tourismus NRW e.V.

Welche Trends sind im Naturtourismus zu erkennen?

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