Gymnicher Mühle in Erftstadt-Gymnich

19.01.2017

Mit Wind und Wasser: Mühlen und Kotten

Schmiede- und Müllerhandwerk mit Tradition

Autor: admin

Von Bauern, Müllern und Bäckern: Gymnicher Mühle in Erftstadt

Die rund 800 Jahre alte Wassermühle in Erftstadt-Gymnich dient nicht nur als Naturparkzentrum, sondern beherbergt auch die Ausstellung „Vom Korn zum Brot“, die Besuchern die Arbeit von Bauern, Müllern und Bäckern näher bringt. In der Lehrbäckerei können Teilnehmer ihr neugewonnenes Wissen gleich praktisch erproben und selbst Brot backen. Teil des Naturparkzentrums Gymnicher Mühle ist außerdem der 1,5 Hektar große Wassererlebnispark, in dem sich insbesondere kleine Gäste auf viele Spielstationen freuen können.
www.naturparkzentrum-gymnichermuehle.de

Die Kotten der Klingenstadt: Solingen nutzt Wasserkraft

Seit dem 14. Jahrhundert gilt Solingen als Zentrum der Klingenherstellung. Die scharfen Messer entstanden früher in den Arbeitsstätten der Schleifer, den sogenannten Kotten, die ihre rotierenden Schleifsteine mithilfe von Wasserkraft antrieben. Noch heute sind etliche der einst 109 Schleifkotten in den Bach- und Flusstälern erhalten und erzählen Besuchern viel über das traditionelle Handwerk des Messerschleifens. Die Wipperkotten oder die Balkhauserkotten entführen Besucher in längst vergangene Zeiten und geben einen authentischen Einblick in die Arbeit mit dem Schleifstein.
www.wipperkotten.de | www.balkhauser-kotten.de

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach: Steffenshammer in Remscheid

Als letzter noch funktionsfähiger Schmiedekotten im Gelpetal klappert das Wasserrad am Steffenshammer im Bergischen Land immer noch wie zu früheren Zeiten. Heute muss hier niemand mehr seinen Lebensunterhalt mit dem Schmieden von Werkzeugen und anderen Eisenwaren verdienen, dafür können Besucher dabei zuschauen, wie Handwerker mit dem sogenannten Schwanzhammer, der durch das Wasserrad angetrieben wird, die historischen Schmiedetechniken vorführen. Von April bis Oktober öffnet der Hammer jeden dritten Samstag im Monat seine Türen.
www.steffenshammer.de

Mit der Kraft der Wupper: Manuelskotten in Wuppertal

Der 1850 errichtete Manuelskotten ist der letzte seiner Art im gesamten Wuppertaler Stadtgebiet. Als einziger Schleifkotten Wuppertals kann er noch heute mit einem Wasserrad angetrieben werden. Ein Schleifer führt Besucher nach Anmeldung durch die Anlage und ermöglicht ihnen Einblicke in die traditionelle Herstellung von bergischen Kleinwerkzeugen und in die Geschichte der Energiegewinnung in vergangenen Jahrhunderten.
www.manuelskotten.de

Mühlenfrisch auf den Teller: Brot aus niederrheinischen Windmühlen

Die historischen Windmühlen des Niederrheins erzählen Geschichten aus der Vergangenheit und locken Besucher mit ihren traditionellen Produkten. Die Alte Mühle Donsbrüggen in Kleve verkauft ihr nach traditionellem Rezept gebackenes Steinofenbrot. Die größte Mühle am Niederrhein, die Kalkarer Mühle am Hanselaer Tor, bietet in ihrem Backhaus hausgemahlene und -gebackene Spezialitäten aus Dinkel an. Die Museen beider Mühlen geben Einblicke in die Geschichte der niederrheinischen Windmühlen.
www.muehle-donsbrueggen.com | www.kalkarermuehle.de

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