Blick vom BeachClub in Köln auf die Skyline der Stadt

01.07.2015

Kühle Ausflugstipps für heiße Zeiten in NRW

Vom Badesee bis zum Bergwerk

Autor: Tonia Haag

Der Sommer in Nordrhein-Westfalen läuft zur Höchstform auf. Temperaturen weit über der 30-Grad-Marke sagen die Meteorologen voraus. Glücklich ist, wer da noch einen Ort zum Abkühlen findet. Tourismus NRW hat die schönsten Ausflugsziele für solche Hitzeperioden zusammengestellt.

Hoch im Kurs stehen die unzähligen Freibäder und Badeseen in Nordrhein-Westfalen, vom Silbersee II in Haltern über den Möhnesee im Sauerland bis zum Aasee in Bocholt. Ein besonderes Erlebnis ist das Abtauchen im früheren Werkschwimmbad der Zeche Zollverein in Essen. Vor der Industriekulisse des heutigen Unesco-Welterbes ist das Planschen sogar kostenlos. Viele Seen haben auch sportliche Freizeitmöglichkeiten vom Stand up Paddeln bis zum Segeln im Angebot.

Wer es lieber ruhig mag, ist an den City Beaches im Land richtig – zumindest tagsüber, denn abends wird die Musik vielerorts lauter gedreht. Zu den beliebtesten Stränden gehören der Seaside Beach am Essener Baldeneysee, der Eventstrand „Treibgut“ in Düsseldorf und der km 689 Cologne Beach Club, der einen direkten Blick auf den Kölner Dom gewährt.

Auch die Biergärten im Land sorgen für Abkühlung. Ob direkt am See oder Fluss gelegen, am Wasserschloss oder im Park – die Auswahl ist im traditionellen Bierland Nordrhein-Westfalen riesig. Während ein frischgezapftes Bier eher von innen für Erfrischung sorgt, ist es unter der Erde auch drumherum angenehm kühl. Empfehlenswert ist unter anderem ein Besuch in der Dechenhöhle in Iserlohn, die nicht nur als eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands gilt, sondern auch das größte Höhlenmuseum beherbergt. Die Kluterthöhle in Ennepetal ist etwas für Abenteuerlustige, denn die Touren führen zum Teil durch unbeleuchtete und so enge Gänge, dass es nur noch auf dem Bauch vorwärts geht.

Auch ein Besuch im Bergwerk eignet sich gut für die heißen Tage. Besondere Erlebnisse bieten unter anderem das Besucherbergwerk Kleinenbremen in Porta Westfalica, in das es mit einem historischen Triebwagen von 1937 hinein geht, oder das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum, das über einen Seilfahrt-Simulator verfügt, der den Eindruck einer Grubenfahrt vermittelt. Im Zeittunnel Wülfrath, einem stillgelegten Kalksteinbruch lässt sich die Erdgeschichte mit allen Sinnen erleben.

Weil sie ihre Bilder vor großer Hitze schützen müssen, sind auch Kunstmuseen ein beliebtes Ausflugsziele für heiße Tage. Aber auch in Schlössern, Burgen und Klöstern können sich Besucher dank dicker Mauern über angenehme Temperaturen freuen. Im Kloster Dalheim in Lichtenau im Teutoburger Wald beispielsweise läuft noch bis zum 1. November eine Ausstellung zu den sieben Todsünden. Das KIT (Kunst im Tunnel) in Düsseldorf zeigt unter der Rheinuferpromenade zeitgenössische Kunst. Und wer es ganz kalt möchte, geht in die Skihallen in Neuss und Bottrop und übt dort schon mal für den nächsten Winter Skifahren.

Noch mehr Ausflugstipps für heiße Tage hat Tourismus NRW auf seiner Internetseite unter www.touristiker-nrw.de zusammengestellt.

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