Aussicht auf den Rhein bei Bonn

14.10.2020

Wirtschaftsforscher bestätigen schwierige Lage des Tourismus

Konjunkturprognose für Gesamtwirtschaft gesenkt

Autor: Tonia Haag

Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft härter als im Frühjahr angenommen. Das geht aus dem Herbstgutachten führender deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute hervor. Demnach wird sich die Wirtschaft weniger schnell erholen als im Frühjahr prognostiziert. Zur Begründung erklärten die Experten, dass Branchen, die „in besonderem Maße auf soziale Kontakte angewiesen sind, etwa Gaststätten und Tourismus, das Veranstaltungsgewerbe oder der Luftverkehr“ die Erholung bremsten.

„Dieser Teil der deutschen Wirtschaft wird noch längere Zeit unter der Corona-Pandemie leiden und erst dann am Erholungsprozess teilhaben, wenn Maßnahmen zum Infektionsschutz weitgehend entfallen, womit wir erst im nächsten Sommerhalbjahr rechnen“, sagte Stefan Kooths, Konjunkturchef des Instituts für Weltwirtschaft Kiel. Daneben bremse die Investitionszurückhaltung der Unternehmen den Aufschwung, weil sich deren Eigenkapitalpositionen durch die Krise vielfach verschlechtert haben.

Insgesamt gehen die Forscher für dieses Jahr von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 5,4 Prozent aus. Bislang waren Minus 4,2 Prozent erwartet worden. Für 2021 prognostizieren die Experten einen Zuwachs von 4,7 Prozent, im Frühjahr waren sie noch von einem Plus in Höhe von 5,8 Prozent ausgegangen. Das Vorkrisenniveau der Wirtschaftsleistung werde voraussichtlich erst Ende 2021 erreicht, erklärten die Experten. Ein Gutteil des Einbruchs aus dem Frühjahr sei zwar schon aufgeholt, der verbleibende Aufholprozess stelle aber die mühsamere Wegstrecke zurück zur Normalität dar.

Gesamte Pressemitteilung: gemeinschaftsdiagnose.de

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