Online-Self-Check Nachhaltigkeit

Mit diesem Self-Check wollen wir Ihnen helfen, schnell und einfach noch nachhaltiger zu werden.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, soziale Verantwortung, Umwelt- und Klimaschutz spielen bei der Wahl eines Veranstaltungsortes eine immer größere Rolle. So bevorzugt bereits jeder zweite Veranstalter von Tagungen, Messen, Kongressen und Events (51,6 Prozent) einen Anbieter mit zertifizierten Managementsystemen wie beispielsweise „Fairpflichtet“, „Green Note“ oder „Green Globe“. Gerade kleine und mittlere Unternehmen müssen sich diesen Herausforderungen stellen, um im MICE-Markt der Zukunft Schritt halten können. Tourismus NRW e.V. hat deshalb eine Qualifizierungsoffensive gestartet und bietet hier Self-Checks für Leistungsträger mit weniger als 250 Mitarbeitern an.

Ein Fragenkatalog, aufgeteilt in sechs verschiedenen Themenblöcken, hilft Anbietern so bei der Selbsteinschätzung in puncto Nachhaltigkeit. Ergänzt wird der Self-Check schließlich durch E-Learning-Videos, die den Teilnehmern Strategien und Maßnahmen vermitteln, wie sie durch nachhaltiges Wirtschaften Kosten und Ressourcen minimieren können.

Die sechs Themenbereiche sind:


  • Management
  • Ökonomie
  • Ressourcenverbrauch
  • Beschaffung, Abfall-Management, Food & Beverages
  • Mobilität und Unterkunft
  • Soziales
Einführungsvideo "Qualifizierungsoffensive: MICE-Markt der Zukunft"
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Allgemeine Daten

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Planung und Konzeption
Kommunikation
Ökonomische Sicherung
Energieeffizienz
Strom sparen
Heizenergie sparen
Wasser sparen
Beschaffung
Abfall-Management
Food & Beverages
Mobilität
Unterkunft
Barrierefreiheit
Gemeinwohl
Mitarbeiter

Kommunikation

Es erfolgt eine aktive Kommunikation der Maßnahmen, um Kunden und Partnern das Green-Meeting-Konzept zu vermitteln.

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Die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens werden transparent dargestellt.

Ihr Unternehmen kommuniziert nach Innen (z.B. Intranet, Dienstanweisungen) und Außen (z.B. Flyer, Broschüren), welchen Stellenwert Nachhaltigkeit einnimmt. In Online- und Printmedien wird offensiv auf das nachhaltige Angebot hingewiesen.

2 von 4
Es existieren nachhaltige Veranstaltungsangebote/Veranstaltungspauschalen.

Mindestens ein nachhaltiges Veranstaltungsangebot bzw. eine nachhaltige Veranstaltungspauschale ist vorhanden und wird entsprechend von Ihnen offensiv beworben. Auch ohne explizite Nachfrage des Veranstalters bieten Sie eine nachhaltige Veranstaltungsdurchführung an.

3 von 4
Veranstalter und Partner werden aktiv auf die ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung aufmerksam gemacht und gebeten, ebenso nachhaltig zu agieren.

Für Veranstalter existiert ein Leitfaden/ein Informationsblatt, der für nachhaltige Belange sensibilisiert.
Ein Code of Conduct ist vorhanden.Ihr Unternehmen schließt mit Veranstaltern und Partnern eine schriftliche Vereinbarung über die Einhaltung von nachhaltigen Maßnahmen ab.

4 von 4
In Ihrem Unternehmen existiert ein Beschwerdemanagement für Feedback von Veranstaltern, Partnern und Gästen. Bei der Durchführung von Zufriedenheitsbefragungen wird das Thema Nachhaltigkeit darin berücksichtigt.

Ein Beschwerdemanagement existiert. Beschwerden werden dokumentiert, ausgewertet und dienen als Grundlage für Verbesserungsprozesse.
Die Kenntnisse der Veranstalter, Partner und Gäste um die nachhaltigen Bestrebungen und Aktivitäten Ihres Unternehmens werden (z.B. im Rahmen von Zufriedenheitsbefragungen) regelmäßig erhoben.

Planung und Konzeption

Es existieren Steuerungsmechanismen als optimale Voraussetzungen für eine nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens.

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In Ihrem Unternehmen existiert eine Strategie, in der Belange von Nachhaltigkeit und Umwelt berücksichtigt werden. Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist in Ihrer Unternehmensführung verankert.

Für Ihr Unternehmen gibt es eine Strategie (bzw. Konzept, Leitbild, Aktionsplan o.ä.), in das Nachhaltigkeit integriert ist. Die Strategie wird anhand messbarer Ziele regelmäßig überprüft. Die Strategie bzw. die strategischen Ziele sind Ihren Mitarbeitern bekannt und öffentlich zugänglich.

2 von 6
In Ihrem Unternehmen gibt es (mindestens) eine/n Verantwortliche/n für Nachhaltigkeit.

Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten in Sachen Nachhaltigkeit sind im Unternehmen klar geregelt und dokumentiert. Es gibt einen (Haupt-)Verantwortlichen für Nachhaltigkeit oder ein Nachhaltigkeits-Team, dessen Existenz im Organigramm bzw. der Arbeitsplatz/Stellenbeschreibung festgelegt ist.

3 von 6
Es erfolgt eine Dokumentation der nachhaltigen Maßnahmen.

Daten der nachhaltigen Maßnahmen werden regelmäßig erhoben und dokumentiert. Das Ergebnis wird ausgewertet und ist Grundlage für weitere Verbesserungsmaßnahmen und -prozesse.

4 von 6
Ihr Unternehmen unterstützt den Nachhaltigkeitskodex „fairpflichtet“ oder ist mit mindestens einem Nachhaltigkeits- und/oder Umweltmanagementsystem zertifiziert.

Das Unternehmen beteiligt sich am Nachhaltigkeitskodex „fairpflichtet“ oder ist mit einem anerkannten Nachhaltigkeits- und/oder Umweltmanagementsystem zertifiziert. Hierzu zählen z.B. EMAS, Ökoprofit, ISO 14001, Green Globe etc.

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In der Vergangenheit wurde bereits ein CO2-Fußabdruck erstellt bzw. der CO2-Ausstoß berechnet.

Zur Ermittlung der Emissionen wurde in der Vergangenheit – wenn auch nur für einzelne Veranstaltungen o.ä. – ein CO2-Fußabdruck erstellt.

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Kompensationsmaßnahmen (für Veranstaltungen) wurden in der Vergangenheit durchgeführt.

Nicht vermeidbare Emissionen wurden in der Vergangenheit durch Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen.

Ökonomische Sicherung

Es werden Maßnahmen unternommen, um regionale Kreisläufe zu stärken. Ihr Unternehmen selbst ist wirtschaftlich stabil.

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Regionale Wirtschaftspartner werden – wo möglich – als Dienstleister und Lieferanten von Ihnen einbezogen.

Bei der Auswahl von Dienstleistern sowie bei der Empfehlung von Dienstleistern für Veranstalter werden bevorzugt regionale Anbieter vermittelt. Dies betrifft sowohl Catering Anbieter, als auch Dienstleister für den Verleih von Technik/Möbeln oder Druckereien etc.

2 von 4
Bei der Beauftragung von Dienstleistern und Lieferanten werden – wo möglich – nachhaltige Unternehmen berücksichtigt.

Bei der Auswahl von Dienstleistern und Lieferanten werden nachhaltige Akteure bevorzugt vermittelt. Dabei wird das Vorhandensein von Nachhaltigkeit- und Umweltstandards berücksichtigt. Ggf. ist ein Code of Conduct vorhanden. Ihr Unternehmen schließt mit Veranstaltern und Partnern eine schriftliche Vereinbarung über die Einhaltung von nachhaltigen Maßnahmen ab.

3 von 4
Bei der Beauftragung von Subunternehmern und Zulieferern wird auf die Einhaltung der gerechten Bezahlung nach dem Mindestlohn geachtet.

Zu diesem Zweck wurden Richtlinien entwickelt, welcher von den Lieferanten unterschrieben wird. Dies betrifft auch Dienstleister in den Bereichen Hostessen, Reinigung, Technik, Sicherheit und Catering.
Ggf. ist ein Code of Conduct vorhanden. Ihr Unternehmen schließt mit Veranstaltern und Partnern eine schriftliche Vereinbarung ab.

4 von 4
Ihr Unternehmen befindet sich in einer wirtschaftlich stabilen Situation (Bonität).

Für die Wirtschaftspartner Ihres Unternehmens hat die langfristige Stabilität in der Zusammenarbeit ein besonderes Gewicht. Kunden und Zulieferer, öffentliche Träger und (regionale) Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette sind wesentliche Wirtschaftspartner, die auf eine ökonomische Stabilität des Unternehmens angewiesen sind.

Energieeffizienz

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen Energie und Wasser ist gewährleistet.

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Daten zum Ressourcenverbrauch (Energie und Wasser) werden regelmäßig erhoben, dokumentiert und ausgewertet.

Ihr Unternehmen hat Kenntnisse über den eigenen Energie- und Wasserverbrauch und dokumentiert diesen regelmäßig. Einsparungspotenzial wird ermittelt und die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs angestrebt. Die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien sowie ressourcenschonender Heizenergie wird angestrebt.

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Das Gebäude ist nach einem nachhaltigen Baustandard gebaut [betrifft vor allem Bauten mit Baujahr nach 2000].

Neu errichtete Gebäude entsprechen einem nachhaltigen Baustandard wie z.B. DGNB-System (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen), TQB (Total Quality Building), LEED (Leadership in Energy and Environmental Design), klima:aktiv Standard, Green Building, Passivhaus etc.

3 von 5
Das Gebäude besitzt einen Energieausweis bzw. berücksichtigt Aspekte des Energieverbrauchs und dokumentiert dies durch ein Siegel.

Das Gebäude besitzt einen Energieausweis (teilweise für öffentliche Gebäude vorgeschrieben) oder weist die Energieeffizienz mit einem Siegel wie EMAS, Ökoprofit, dem Europäischen Umweltzeichen, Viabono etc. nach.

4 von 5
Ihr Betrieb verfügt über ein eigenes System zur Erzeugung von Strom oder Warmwasser oder Raumkühlung.

Sonnen-, Wasser- oder Windenergie, Erdwärme, Biomasse oder Geothermie werden zur Erzeugung von Energie verwendet.

5 von 5
Um Energie einzusparen, kommen technische Automatismen zum Einsatz.

Bei geöffneten Fenstern oder beim Verlassen des Veranstaltungs-/Seminarraums sind Licht, Heizung und Klimaanlage so ausgerüstet, dass sie sich automatisch ausschalten. Alternativ wird das Personal angewiesen Heizung und Klimaanlage in nicht genutzten Räumen auszuschalten.

Strom sparen

Sie enttarnen Ihre Stromfresser und setzen z.B. auf moderne und gut durchdachte Beleuchtung.

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Ihr Unternehmen bezieht – mindestens anteilig – Strom aus regenerativen Quellen (Ökostrom).

Strom wird aus Wasserkraft, Windkraft, Photovoltaik oder sonstigen regenerativen Quellen bezogen.

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Zur Beleuchtung werden Energiesparlampen/LED verwendet.

Zur Beleuchtung des Innen- und Außenbereichs kommen vornehmlich LED, alternativ Niedervolt/Halogen oder Energiesparlampen/Leuchtstoffröhren zum Einsatz. Dies betrifft sowohl den Gästebereich, als auch den Personalbereich sowie Außenanlagen und Wirtschaftswege.

3 von 4
Der Großteil Ihrer Veranstaltungsräume verfügt über Tageslicht.

Ein Großteil der vermietbaren Räume verfügt über Tageslicht, welches – sofern es die technischen Anforderungen (Präsentationstechnik etc.) zulassen – zur Beleuchtung verwendet wird.

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Zur Energieeinsparung werden Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder verwendet.

In einzelnen Bereichen des Gebäudes wie z.B. Fluren, Treppenhäusern, Toiletten, im Außenbereich oder in Tiefgaragen, kommen Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder zum Einsatz.

Heizenergie sparen

Der Energieverbrauch für Heizen und Warmwasser macht den größten Anteil des Energieverbrauchs aus.

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Ihr Unternehmen bezieht – mindestens anteilig – Heizenergie aus ressourcenschonenden Quellen.

Heizenergie wird aus einem Blockheizkraftwerk, per Fernwärme, Wärmetauscher, Bio-Gasanlage, Holzpelletanlage oder einer anderen ressourcenschonenden Quelle bezogen.

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Das Gebäude ist wärmetechnisch optimiert.

Mit Hilfe von Wärmedämmung, Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), optimierter Verglasung o.ä. ist das Gebäude wärmetechnisch optimiert.

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Klimaanlage und Beheizung werden sparsam eingesetzt.

Die Räumlichkeiten werden nicht höher als 20°C geheizt bzw. nicht kälter als 6°C unter Außentemperatur gekühlt.

Wasser sparen

Wasser kostet in der Regel zweimal Geld: einmal beim Bezug und zum zweiten Mal bei der Abwassergebühr.

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In den Waschräumen kommen wassersparende Armaturen und Toilettensystem zum Einsatz.

Durchlaufbegrenzer oder Perlatoren begrenzen an den Waschbecken/Wasseranschlüssen den Durchlauf. Wasserhähne werden regelmäßig auf Tropfen, Verkalkung etc. überprüft. Es werden Selbstschlussarmaturen oder berührungslose Armaturen (Infrarot-, Sensor-) verwendet. Die Toiletten haben eine Stopp-Automatik. Alternativ existieren wasserfreie oder Trockenurinale.

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Ihr Unternehmen verwendet – sofern eigene Maschinen vorhanden sind – wassersparende Spül- und Waschmaschinen bzw. achtet beim Betrieb auf wassersparende Maßnahmen. Bei der Neuanschaffung von Geräten wird auf den Wasserverbrauch geachtet.

Sofern Ihr Unternehmen eigene Maschinen betreibt (z.B. Spül-, Waschmaschinen etc.), wird auf einen wassersparenden Einsatz geachtet. Bei Neuanschaffung werden Geräte mit möglichst niedrigem Wasserverbrauch gekauft.

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Regenwasser bzw. aufbereitetes Grauwasser wird wiederverwendet.

Zur Bewässerung von Grünflächen, Toilettenspülung etc. wird Regenwasser oder aufbereitetes Grauwasser verwendet.

Beschaffung

Bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen legen Sie Wert auf Nachhaltigkeit.

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Bei internen und externen Dokumenten wird auf papiersparenden Umgang geachtet.

Ihr Unternehmen verwendet im internen Gebrauch (Briefpapier, Büropapier etc.) sowie bei Druckwerken zu Unternehmenskommunikation (Flyer, Broschüren etc.) Papierwaren mit einem Umweltzeichen nach ISO, aus 100% Recyclingpapier, aus total chlorfrei gebleichtem (TCF) Papier oder Papier mit sonstigen Umweltsiegeln (FSC - Forest Stewardship Council).
Wo möglich, wird auf Papier verzichtet. Doppelseitiger Druck wird bevorzugt (z.B. durch Standardeinstellung in Drucker).

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Give-Aways und Werbematerialien werden nachhaltig hergestellt und sind aus umweltfreundlichen/natürlichen Materialien.

Auf unnötiges Verpackungsmaterial wird verzichtet. Es sind keine Batterien vorhanden.

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Reinigungs-, Spül- und Waschmittel sind umweltfreundlich.

Ihr Unternehmen verwendet überwiegend Reinigungs-, Spül- und Waschmittel mit Umweltzeichen.
Bei externer Vergabe der Reinigung werden entsprechende Anforderungen in die Ausschreibungsunterlagen bzw. Vertragsbedingungen aufgenommen.

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Möbel werden aus erneuerbaren, recycelten oder wiederverwendbaren Materialien hergestellt.

Das verwendete Mobiliar ist z.B. aus zertifiziertem Holz hergestellt. Wenn besonderes Mobiliar benötigt wird, wird dies angemietet.

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Dekorationsmaterial wird mehrfach verwendet. Bei der Auswahl wird auf umweltfreundliche Materialien geachtet.

Zur räumlichen Gestaltung kommen verstärkt energieeffiziente Lichteffekte zum Einsatz. Dekorationselemente bestehen soweit wie möglich aus umweltfreundlichen oder natürlichen Materialien. Blumenschmuck wird aus regionalen Gärtnereien bezogen. Die Blumen sind aus fairem Handel.

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Bei der Beschaffung wird bereits auf Abfallvermeidung geachtet.

Es werden überwiegend Mehrweg- oder recyclingfähige Verpackungen bezogen. Tischdecken, Dekoration etc. sind wieder verwendbar. Bestellmengen werden regelmüßig überprüft, um ein Überangebot zu vermeiden.

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Außenanlagen werden naturnah gestaltet und gepflegt.

Ihr eigenes Unternehmensgelände sowie im Zuständigkeitsbereich Ihres Unternehmens liegende Flächen werden naturnah gestaltet und gepflegt. Denkbare Maßnahmen sind z.B. Verzicht auf Pestizide/Herbizide, Förderung der Strukturvielfalt, Verwendung heimischer, standortgerechter Pflanzen, Produkte aus nachhaltiger Wirtschaft (z.B. FSC-Beschaffung).

Abfall-Management

Wo möglich, wird Abfall vermieden. Bei nicht vermeidbaren Abfällen erfolgt eine sachgemäße Entsorgung.

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Ihre Veranstalter/Partner werden aktiv zu einem abfallsparenden Verhalten animiert.

Veranstalter erhalten einen Hinweis, dass Abfall sofern möglich vermieden bzw. sachgerecht entsorgt werden muss. Die Müllentsorgung der Veranstalter wird ab einer bestimmten Menge kostenpflichtig angeboten.

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Daten zu Abfallmengen und -zusammensetzung werden erhoben, dokumentiert und ausgewertet.

Ein Abfallwirtschaftskonzept ist vorhanden (sofern gesetzlich vorgegeben). Maßnahmen zur Müllreduzierung wurden entwickelt und festgehalten.

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Es stehen ausreichend Abfallbehälter für eine getrennte Abfallsammlung zur Verfügung.

Sofern möglich stehen Abfallinseln für eine getrennte Abfallsammlung zur Verfügung. Dies gilt vor allem für die Fraktionen Papier, Biomüll, Glas, Leichtverpackung und Metall.

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Abfälle werden getrennt entsorgt.

Abfälle sind so zu trennen, dass sie von den kommunalen oder privaten Abfallentsorgungseinrichtungen getrennt behandelt werden können. Gefährliche Abfälle (z.B. Energiesparlampen, Reinigungsmittel), Elektrogeräte sowie Toner sind getrennt zu sammeln und in geeigneter Weise zu entsorgen.

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Reinigungs- und Pflegemittel werden in Spendern angeboten. Auf eingepackte Seife wird konsequent verzichtet. Sofern Hygienepapier verwendet wird, muss dieses nach FSC-Siegeln zertifiziert sein.

Verwendete Reinigungs- und Pflegemitteln stehen in Spendern zur Verfügung. Im Sanitärbereich kommt keine eingepackte Seife zum Einsatz. Hygienepapier sollte nicht verwendet werden bzw. sollte – falls es verwendet wird – zertifiziert sein.

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Im Catering werden ausschließlich Mehrweggeschirr, Mehrwegbesteck und Mehrweggläser verwendet. Bei Getränken werden ausschließlich Mehrweggebinde und Großgebinde genutzt.

Auf den Einsatz von Wegwerfgeschirr wird konsequent verzichtet. Es werden keine Getränkedosen ausgegeben/verkauft. Weiterhin finden bei Kaffee- oder Teeautomaten keine Maschinen mit Kapselsystem Verwendung. Bei der Auslagerung von Catering an Fremdfirmen wird darauf verwiesen.

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Im Catering kommen vornehmlich abfallarme Produkte zum Einsatz [im Innenbereich]. Auf die Verwendung von Portionsverpackungen (Zucker, Milch, Salz etc.) wird verzichtet.

Produkte werden nicht in Portionsverpackungen gereicht. Zucker wird in Zuckerspendern, Milch in Kännchen serviert etc. Bei der Auslagerung von Catering an Fremdfirmen wird darauf verwiesen.

Food & Beverages

Lebensmittel stammen aus geprüfter Qualität. Bei der Ausgabe von Speisen und Getränken wird auf einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln geachtet.

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Getränke und Lebensmittel werden bevorzugt regional und saisonal bezogen.

Getränke und Lebensmittel werden maximal aus einem Umkreis von 150 km um den Standort bezogen. Auf Nahrung aus Übersee (z.B. Südfrüchte) wird verzichtet. Bei Obst und Gemüse wird auf eine saisonale Verwendung geachtet. Es werden Speisen angeboten, die für die Region, in der die Veranstaltung stattfindet, typisch und charakteristisch sind.

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Fleisch und Fisch werden bevorzugt aus biologischer und artgerechter Haltung/Aufzucht bzw. schonenden Fangmethoden bezogen. Es finden keine aus Tier- und Artenschutz bedenkliche Lebensmittel Verwendung. Eier haben Bioqualität oder sind aus Freilandhaltung bezogen.

Verwendetes Fleisch stammt aus biologischer und/oder artgerechter Haltung/Aufzucht. Verwendete Meeresfische und -früchte stammen aus Wildfang mit Gütesiegel oder aus biologischer Aquakultur oder aus heimischen Gewässern.
Bedenkliche Lebensmittel (Gänsestopfleber, Kaviar etc.) finden keine Verwendung. Alle verwendeten Eier stammen zumindest von Legehennen aus Freilandhaltung, besser aus biologischer Haltung.

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Das Catering – oder zumindest Teile davon – wird in Bioqualität angeboten. Fair gehandelte Produkte (Kaffee, Tee, Säfte) werden bevorzugt.

Lebensmittel werden mindestens anteilig in Bio-Qualität angeboten. Kaffee, Tee o.ä. werden aus ethisch, sozial und ökologisch verträglichem Handeln gemäß der Richtlinien des Dachverbandes für Fairen Handel (FLO – Fair Trade Labeling Organisations) verwendet.

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Bei der Auswahl der Speisen werden vegetarische Alternativen angeboten.

Mindestens ein vegetarisches oder veganes Gericht wird angeboten.

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Für Allergiker oder religiöse Gruppen gibt es ein besonderes Angebot.

Die Zusammenstellung der Speisen berücksichtigt u.a.

  • Lebensmittelallergiker (z.B. glutenfrei, laktosefrei, Kennzeichnung von Speisen, die häufig Allergene enthalten)
  • Religiöse Gruppen (koscher, halal).
Die Teilnehmer werden darüber informiert.

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Bei der Beschaffung der Lebensmittel wird darauf geachtet, möglichst so zu planen, dass keine Lebensmittel entsorgt werden müssen. Ein Konzept für ein eventuelles Überangebot am Buffet ist vorhanden.

Bei der Entsorgung von Lebensmittel- und Speisenabfällen wird auf Umweltverträglichkeit geachtet (Biogasanlage oder Kompostierung).
Verteilung von übrig gebliebenen Speisen an gemeinnützige Organisationen z.B. an die „Tafel“, sofern die geltenden Hygienevorschriften das zulassen (vgl. BMEL Leitfaden: „Weitergabe von Lebensmitteln an Soziale Einrichtungen“).

Mobilität

Zur Vermeidung von Verkehr wird überwiegend auf den ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) hingewiesen.

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Die Location ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Der Veranstaltungsort ist vom nächsten ICE-Bahnhof gut mit dem ÖPNV zu erreichen.

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Die Anreise mit dem ÖPNV wird in den Print- und Onlinepublikationen der Location beschrieben und empfohlen.

Ihr Unternehmen weist in Print- und Onlinepublikationen vorrangig auf die Anreise mit dem ÖPNV hin. Umweltfreundliche Verkehrsmittel werden empfohlen. Zugverbindungen, Busfahrpläne, Angaben zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Weglängen zwischen Station und Veranstaltungsort etc. werden dargestellt (ggf. mit Links).
In der Location ist der schnellste Weg zur nächsten ÖPNV Haltestelle ausgewiesen.

3 von 7
Durch das Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn sowie Vereinbarungen mit den regionalen Verkehrsverbünden werden Anreize zur Nutzung des ÖPNV geschaffen. Veranstalter werden explizit auf die Nutzung hingewiesen.

Durch das Angebot des DB-Veranstaltungstickets oder anderen Kombitickets (kostenlose Nutzung des ÖPNV zur An- und Abreise) werden Anreize für die Nutzung öffentlicher und/oder umweltfreundlicher Verkehrsmittel geschaffen.

4 von 7
Ein betriebliches Mobilitätsmanagement existiert. Mitarbeiter werden zur umweltfreundlichen Anreise animiert.

Die Location verfügt über ein Mobilitätskonzept zur umweltverträglichen Mobilität und Transportrationalisierung. Die Maßnahmen umfassen z.B. Jobtickets für Mitarbeiter, eine effiziente Nutzung der Fahrzeuge (sofern vorhanden), Fahrzeuge mit umweltfreundlichen Technologien, verstärkte Nutzung umweltverträglicher Verkehrsmittel (Fahrradständer etc.), Vermeidung von Flügen.

5 von 7
An der Location sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Bei größeren Locations zeigt ein Park-Leit-System Besuchern den Weg.

Ein Park-Leit-System lotst Autos/Busse direkt zu den Parkplätzen, um unnötige Fahrten zu vermeiden. Dies verringert die Parkplatzsuche sowie ggf. Störungen der Anrainer.

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Der Betrieb bietet eine Ladestation für E-Fahrzeuge an.

Für Mitarbeiter, Partner und Teilnehmer steht mindestens eine ausgewiesene Ladestation für E-Fahrzeuge zur Verfügung.

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Es stehen ausreichend Fahrradabstellplätze (Fahrradbügel etc.) zur Verfügung.

Für Mitarbeiter, Partner und Teilnehmer stehen Fahrradstellplätze in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Die Fahrradstellplätze sind überdacht.

Unterkunft

Bei der Unterbringung von Teilnehmern/Partnern/Kunden wird auf Nachhaltigkeit Wert gelegt.

1 von 3
Erfolgt die Unterbringung im zur Location gehörigen Hotel, ist dieses Hotel nach Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitskriterien zertifiziert.

Es können unterschiedliche Zertifizierungen vorgewiesen werden (ISO, EMAS, ökoprofit, BioHotels, Viabono etc.).

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Die Unterbringung von Kunden/Teilnehmern erfolgt bevorzugt in Hotels mit Umwelt-Zertifizierungen. Sofern Kooperationsverträge mit Hotels existieren, sind darunter zumindest teilweise Hotels mit nachhaltigen Siegeln.

Sind vor Ort geeignete Betriebe vorhanden, die mit einem Umweltzeichen zertifiziert sind, muss mindestens einer davon Kooperationsbetrieb sein. Betriebe können dabei unterschiedliche Zertifizierungen vorweisen (ISO, EMAS, ökoprofit, Bio-Hotels, Viabono etc.).

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Unterkünfte, die in Zusammenhang mit einer Veranstaltung angeboten werden, sind so gewählt, dass der Veranstaltungsort zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.

Um unnötige Fahrten zu vermeiden sind die Unterkünfte entsprechend zu wählen.

Barrierefreiheit

Auf die Belange von eingeschränkten Menschen (z.B. visuell, motorisch, akustisch) wird geachtet.

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Der Veranstaltungsort erfüllt die Mindestanforderungen einer barrierefreien Ausstattung gemäß DIN 18040-1.

Der Veranstaltungsbereich ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich (rollstuhlgängige WC-Anlagen, Vermeidung von Stufen und hohem Niveauunterschied, Bereitstellung von rollstuhlgerechten Aufzügen, Vermeidung von Dreh- und Schwingtüren, Bewegungsflächen, Fluchtwege, Handläufe, geeigneter und ausgewiesener PKW-Stellplatz).
Die Belange von Menschen mit Hör- und Sehbehinderung werden berücksichtigt (gute Beleuchtung, Markierung von Stufen, Vermeidung von Hindernissen, Bereitstellung geeigneter Höranlagen/-geräte etc.).

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Internetseiten und Printmedien sind barrierefrei gestaltet

Ihr Unternehmen verfügt über eine barrierefreie Gestaltung der Homepage (kontrastreich, verstellbare Schriftgröße etc.). In Printmedien wird auf eine barrierefreie Gestaltung geachtet.

Gemeinwohl

Der MICE-Tourismus leistet einen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung von Gemeinwohl, Gleichstellung, Lebensqualität und gerechter Teilhabe der gastgebenden Bevölkerung.

1 von 3
Ein Sicherheitskonzept für Veranstaltungen ist vorhanden.

Zur Durchführung von Veranstaltungen ist ein Sicherheitskonzept vorhanden. Weiterhin unterstützt das Unternehmen Maßnahmen zur beruflichen Sicherheit und achtet auf die allgemeine Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards.

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Arbeitsschutzmaßnahmen und Jugendschutzgesetze werden eingehalten.

Die Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes werden erfüllt. Es erfolgt eine Gefährdungsbeurteilung für Mitarbeiter.

3 von 3
Soziale Projekte/Initiativen/Einrichtungen werden unterstützt. Das Unternehmen arbeitet – sofern möglich –mit Behindertenwerkstätten zusammen.

Soweit möglich werden örtliche soziale Einrichtungen mit einbezogen. Dies betrifft besonders die Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten.

Mitarbeiter

Mitarbeiter sind für die Belange der Nachhaltigkeit geschult. Auf einen fairen Umgang mit Mitarbeitern in Hinblick auf Arbeitszeiten, Entlohnung etc. wird geachtet.

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regelmäßig zu Belangen der Nachhaltigkeit geschult.

Mitarbeiter/innen des Unternehmens werden regelmäßig – z.B. durch den/die Nachhaltigkeitsbeauftrage/n – geschult und wissen über nachhaltige Maßnahmen Bescheid. Der/die Nachhaltigkeitsbeauftragte hat die Weiterbildung des GCB (German Convention Bureau) o.ä. besucht.

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Das Unternehmen führt interne Maßnahmen zu umweltfreundlichem Mitarbeiterverhalten durch.

Es werden Maßnahmen durchgeführt, die ein umweltfreundliches Verhalten der Mitarbeitenden unterstützen. Dies betrifft besonders die Bereiche Geschäftsreisen und Fuhrpark, Raumklima und Beleuchtung, Büromaterial und Abfall, Ernährung und Bewirtung. Denkbare Maßnahmen sind:

  • Vorhandensein eines Job-Tickets
  • Bereitstellung von überdachten, sicheren Fahrrad-Abstellplätzen für Mitarbeiter
  • Nutzung von Elektrofahrzeugen im Fuhrpark
  • Bevorzugte Verwendung der Bahn für Dienstreisen
  • Information über ressourcenschonenden Umgang
  • Bereitstellung von kostenfreien Getränken

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Das Unternehmen beschäftigt überwiegend festangestellte Mitarbeiter (Kontinuität).

Es gibt wenig Personalfluktuation. Reinigungspersonal, Techniker etc. sind überwiegend fest angestellt.

4 von 5
Bei der Besetzung der Stellen wird auf soziale und kulturelle Vielfalt geachtet (Diversity Management, d.h. Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund, Älteren oder alleinerziehenden Müttern, Inklusion von Behinderten etc.).

Das Unternehmen agiert nach dem Prinzip der Chancengleichheit. Männer und Frauen werden gleich bezahlt. Es gibt keine Diskriminierung.

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Das Unternehmen setzt sich aktiv für die Ausbildung von Fachkräften ein.

Praktikumsplätze werden angeboten und vergütet. Das Unternehmen ist Ausbildungsbetrieb bzw. bietet die Möglichkeit eines dualen Studiums an.