Betriebsnachfolge und -übergabe

Die folgenden drei Videos und anschließend dargestellten Tools thematisieren, was gerade Familienbetriebe am Markt besonders macht. Dabei erfahren Sie, wo die größten Chancen sowie die gefährlichsten Stolpersteine liegen und erhalten Wissen, wie Sie Ihren Familienbetrieb stärken.

Zielgruppe: Familiengeführte klein- und mittelständische Unternehmen in der Tourismusbranche, Hotellerie und Gastgewerbe

Inhalte/Ziele:

  • Was gerade Familienbetriebe am Markt besonders macht
  • Die größten Gefahren und Potenziale des Systems Familienbetrieb
  • Die wichtigsten To Do´s zur Stärkung eines Familienbetriebs
  • Grundsätzliche Voraussetzungen einer Übergabe (5 Thesen)
  • Impulse, wie sich Betriebe trotz oder gerade durch Übergabeprozesse innovativ entwickeln können (6 Hemmnisse und wie diese überwunden werden können)
  • Die 7 Schlüssel- Do`s, Dont`s und Take Aways zur Übergabe von touristischen Familienbetrieben

Video: Betriebsnachfolge – Familienbetrieb, Widerspruch in sich?

Video: Betriebsnachfolge – So gestalten Sie die familieninterne Betriebsübergabe erfolgreich.

Video: Betriebsnachfolge – So gestalten Sie die familieninterne Betriebsübergabe erfolgreich – 6 Innovationshemmnisse

  • Zwischenmenschliche Qualität ist die Basis des Tourismus, wie wir Ihn kennen. Da ist es ganz natürlich, dass auch der Übergabeprozess zuallererst von dieser abhängt. Oft scheitern solche Prozesse bereits frühzeitig nicht aufgrund fehlender Kompetenz, sondern schlicht weil man „nicht mehr miteinander kann“.Halten Sie sich an folgende Checkliste (zu Gesprächskultur, Umgang mit Problemen oder grundsätzlichen Spielregeln) und definieren Sie frühzeitig eine emotional nachhaltige Basis für die Betriebsübergabe. Hier geht’s zur Checkliste „Zwischenmenschliche Qualität als Basis zur Übergabe von Familienbetrieben“.
  • Nach und nach „heranführen“
    Wenn die Erbregelung geklärt ist, geht es einerseits um Regeln, wie „Alt“ und „Jung“ den Betrieb führen, andererseits wie man die „Jungen“ heranführt, um den Betrieb erfolgreich weiterzuführen. Legen Sie dazu gemeinsam eine Entwicklung für den Junior fest und prüfen Sie regelmäßig rück. Folgende Checkliste wird Ihnen helfen den Fortschritt in den einzelnen Bereichen zu „quantifizieren“. Ziel ist es, Stärken und Schwächen des Nachfolgers gemeinsam zu diskutieren und sein Profil als zukünftiger Geschäftsführer abzurunden.
    Hier geht’s zur Checkliste „Den Übernehmer nach und nach heranführen“.
  • Planen Sie den Führungswechsel!
    Um Talente nicht zu blockieren, und so auf Führungskraft zu verzichten, sollten Sie das Loslassen planen und Freiraum für Talente öffnen. Dies kann beispielsweise im Rahmen eines strukturierten 5-jährigen Übergabeprozesses geschehen. Folgende Infografik gibt Ihnen einen Überblick über den zeitlichen Ablauf eines so strukturierten Führungswechsels.
    Hier geht’s zur Infografik „Der Weg in die Zukunft“
  • Wählen Sie den perfekten Zeitpunkt zur Betriebsnachfolge!
    Vermeiden Sie eine zu späte Übergabe bzw. einen zu langen Übergabeprozess. Ideal ist grundsätzlich eine Übergabe während sich der Betrieb noch im Aufwärtstrend befindet. Stagniert er einmal, verliert er zunehmend an Innovationskraft und Vitalität. Hier muss dann schnell die Wende erfolgen. Der Lebenszyklus der Betriebsnachfolge gibt Ihnen graphisch Orientierung, den perfekten Zeitpunkt nicht zu versäumen.
    Hier geht’s zur Infografik „Der Lebenszyklus der Betriebsnachfolge“.
  • Unser Tipp: Erarbeiten Sie ein klares Unternehmenskonzept für die nächsten 5-7 Jahre.
    Nachfolge bringt frischen Wind – das ist ganz normal. Oft werden jedoch überstürzte Maßnahmen gesetzt, man muss zurückrudern, es kommt zu Konflikten oder wirtschaftlichen Problemen. Entwickeln Sie zusammen mit Ihren Nachfolgern frühzeitig ein klares Unternehmenskonzept für die kommenden Übergabejahre. Eine klare Linie schafft Einigkeit und Nachhaltigkeit!
    Hier geht’s zum Tipp „Ein klares Unternehmenskonzept“.
  • Unser Tipp: Auf ehrliche Partnerschaft setzen!
    Vereinbaren Sie dazu offene Gespräche! Was sollten hier die Themen sein und wie oft macht das Sinn? Setzen Sie aber ebenso klare Grenzen und halten Sie diese ein. Unser Tipp gibt Ihnen Anstöße zur Implementierung in Ihrem Betrieb.
    Hier geht’s zum Tipp „Auf ehrliche Partnerschaft setzen“.