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22.04.2021

DTV kritisiert geändertes Infektionsschutzgesetz

„Undifferenziertes Beherbergungsverbot unverhältnismäßig“

Autor: Tonia Haag

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hält das im geänderten Infektionsschutzgesetz verankerte touristische Beherbergungsverbot für unverhältnismäßig und meldet verfassungsrechtliche Bedenken an. Das Gesetz formuliere im Rahmen der Pandemiebekämpfung einen Generalverdacht gegenüber touristischen Übernachtungen, ohne weitere, nachvollziehbare Begründungen zu liefern, monierte DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz. Selbst das Robert-Koch-Institut schätze die Infektionsgefahr durch touristische Übernachtungen als gering ein.

Zugleich kritisierte er, dass nach wie vor Vorgaben und Strategien fehlten, was in Regionen mit einer Inzidenz unter 100 geschehen solle. Wenn demnächst der digitale Impfnachweis Auslandsreisen erleichtere, drohe der Deutschlandtourismus ins Hintertreffen zu geraten. „Wir brauchen eine Planungs- und Öffnungsstrategie für den Tourismus. Sie ist seit Januar von der Politik angekündigt, aber immer noch nicht vorangekommen“, erklärte Kunz. Eine Branche von struktureller Bedeutung, viele Existenzen und tausende von Arbeitsplätzen stünden auf dem Spiel, wenn nicht bald eine Perspektive vorgelegt werde.

Die gesamte Pressemitteilung des DTV: www.deutschertourismusverband.de

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