Bett im Hotelzimmer

15.10.2020

DTV kritisiert Fortbestand des Beherbergungsverbots

Geschäftsführer warnt vor Pleitewelle in der Branche

Autor: Tonia Haag

Der Deutsche Tourismusverband zeigt sich enttäuscht über den Fortbestand des umstrittenen innerdeutschen Beherbergungsverbots in vielen Bundesländern und warnt vor einer Insolvenzwelle im Gastgewerbe.

„Es ist herber Rückschlag für das Reiseland Deutschland, dass die Beherbergungsverbote in vielen Bundesländern zunächst weiter Bestand haben. Der Urlaub in Deutschland hat, wenn man die Regeln einhält, kein besonderes Gefährdungspotential“, betonte DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz. Eine Taskforce aus Politik, Tourismusbranche und Virologen müsse eine praktikable und wirksame Lösung für die kommenden Monate erarbeiten.

Zugleich verwies Kunz auf bereits entstandene Umsatzverluste der Branche: Ein Minus in Höhe von 35 Milliarden Euro hätten die Unternehmen durch den Shutdown allein im ersten Halbjahr dieses Jahres verkraften müssen. „Langsam geht vielen Betrieben die Luft aus“, warnte Kunz. Passgenaue Hilfen für den Tourismus seien daher wichtig. Eine reine Verlängerung der bestehenden Überbrückungshilfen reiche dabei nicht aus.

Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich bei einem Krisentreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch nicht auf eine einheitliche Regelung zum Beherbergungsverbot verständigen können. Damit scheint es in vielen Ländern mindestens bis zum Ablauf aller Herbstferien am 8. November Bestand zu haben.

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