Duisburger Innenhafen in der Dämmerung

19.01.2017

Die Top-Ten-Ausflugsziele am und auf dem Rhein

Sowohl Kulturliebhaber als auch Sportler und Erholungssuchende kommen auf ihre Kosten

Autor: Tonia Haag

Immer dem großen Strom nach

Die abwechslungsreichen Landschaften und Städte auf beiden Seiten des Rheins lassen sich auf dem Rhein-Radweg bequem per Rad erkunden. Radler können dem Fluss von Bad Honnef, über die rheinischen Metropolen Bonn, Köln und Düsseldorf bis zu den weiten Auen des Niederrheins folgen.
www.rheinradweg.net

Wanderung durch den Grand Canyon der Romantik

Wanderer können auf 320 Kilometern markierten Wanderwegen das Rheintal von Bonn nach Wiesbaden erkunden. Der Rheinsteig führt von der Beethovenstadt rheinaufwärts durch beeindruckende Natur, vorbei an imposanten Schlössern und Burgen auf den Höhen des Siebengebirges bis hin zu mittelalterlichen Städtchen am Ufer des Rheins – Wanderer haben den Fluss immer im Blick und können die berühmte Rheinromantik erleben, die schon vor 200 Jahren Künstler und Schriftsteller in ihren Bann gezogen hat.
www.rheinsteig.de

Mit dem Esel auf den Drachenfels

Der Drachenfels in Königswinter gilt als der meistbestiegene Berg der Welt. Von seinem Gipfel aus lassen sich Rheintal und Siebengebirge weit überblicken. Wer den steilen Anstieg hinauf zur Burgruine scheut, ist gut aufgehoben in der urigen Zahnradbahn, die den Berg ohne Mühen bezwingt. Kinder können sich über eine ganz andere Art des Hinauf-Transports freuen: Auf dem Rücken eines Esels geht es gemächlich bergauf.
www.siebengebirge.com

Durch Bonn zu Kunst und Musik

Ganz im Zeichen des berühmtesten Sohnes der Stadt, steht die Rheinmetropole Bonn jedes Jahr im September beim Beethovenfest. Wer den Musikgenuss mit einem Museumsbesuch verbinden möchte, kann dies sogar mit dem Fahrrad erleben: Auf einer 12 Kilometer langen Museumsroute geht es durch die Stadt, entlang der Museumsmeile und zum Abschluss zur Rheinpromenade.
www.beethovenfest.de | https://bonn.de/

Biergarten auf dem Wasser

Das Feierabendbierchen auf dem Wasser genießen – das geht auf einigen Bootshäusern im Süden von Köln. Mitten auf dem Rhein zwischen tuckernden Schubverbänden und schnatternden Enten liegen die schwimmenden Biergärten und bieten Besuchern Erholung und echte Nähe zur berühmten Wasserstraße – abseits der trubeligen Asphaltstraßen der Metropole.
www.suertherbootshaus.de | www.rhein-roxy.de

Mit der Seilbahn über den Rhein schweben

Das Köln-Panorama mit dem Dom kennt jeder, der schon mal in der Rheinmetropole war. Einen ganz besonderen Ausblick bietet Europas erste Seilschwebebahn, die über einen Fluss führt. Ganz gemütlich kann man hier über den Fluss schaukeln und den Ausblick aus der Vogelperspektive genießen.
www.koelner-seilbahn.de

Über den Rhein raften

Nicht nur auf einem gemächlich schippernden Ausflugsschiff, sondern auch mit eigener Muskelkraft kann man auf dem Rhein auf Entdeckungstour gehen. Möglich machen’s Raftingtouren über den schönsten deutschen Fluss. Weil der Rhein kein Wildwasser ist, sind die Fahrten auch für Anfänger geeignet.
http://river-rafting.de

Blick aus 240 Metern Höhe genießen

Einen besseren Ausblick in die Ferne gibt es am Rhein wohl nirgendwo: 240,5 Meter ist der Rheinturm in Düsseldorf hoch – auf 168 Metern gibt es eine Aussichtsebene, von der aus man über die Weite des Flusses bis ins Bergische Land und nach Köln schauen kann. Bei gutem Wetter ist am Horizont sogar der Kölner Dom zu sehen. Und wer will, kann in Deutschlands höchster Bar noch einen Cocktail schlürfen oder auf der größten Dezimaluhr der Welt nachschauen, wie spät es ist.
www.duesseldorf.de

Historisches neu entdecken

Einst großer industrieller Umschlagplatz und „Kornkammer des Ruhrgebiets“, heute Szeneviertel von Duisburg: Der Innenhafen ist ein Musterbeispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Besucher finden inzwischen Kneipen, Restaurants und Museen in den früheren Speichern. Maßgeblich beteiligt am Wandel war der britische Stararchitekt Lord Norman Foster, der unter anderem auch den Reichstag umgestaltet und ihm seine charakteristische Glaskuppel aufgesetzt hat.
www.innenhafen-duisburg.de

Durch die Natur streifen

Eine der letzten Auenlandschaften Deutschlands findet sich auf der Bislicher Insel bei Xanten. Viele seltene Tiere und Pflanzen haben hier einen Lebensraum gefunden und sowohl zu Fuß als auch per Rad lässt sich das Gebiet auf vorgegebenen Wegen erschließen. Unweit entfernt hält sogar eine Fahrradfähre.
www.metropoleruhr.de

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