Bogenschützen bringen sich am Stadtwall in Position

20.05.2015

Die Soester Fehde: Einer Stadt droht Ärger wie im Mittelalter

Der „Große Sturm“ nutzt die Kulisse des fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtwalls

Autor: Silke Dames

Mit steigendem Wohlhaben und Selbstbewusstsein versuchte die Stadt Soest einst den Einfluss des Kölner Erzbischofs zurückzudrängen, der sich seinerseits bemühte, seine Herrschaft auszubauen. Die Spannungen entluden sich vor rund 600 Jahren in der Soester Fehde, an die vom 31. Juli bis 2. August 2015 mit einem großen Mittelalter-Festival erinnert wird.

Höhepunkte des Festivals, zu dem Akteure aus zwölf Nationen anreisen, sind die Inszenierungen in der Altstadt, die die Zeit zwischen 1444 und 1449 lebendig werden lassen. Der „Große Sturm auf die Stadt von 1447“ nutzt die Kulisse des fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtwalls. Weit über 400 Mittelalterfans aus ganz Europa treten hierbei in zeitgenössischer Kriegskleidung mit Kanonen, Büchsen, Schwertern, Pfeilen und Bogen an, um die Stadt zu stürmen oder zu verteidigen. Weitere Höhepunkte: Die Nachstellung des Einzugs von Johann von Kleve, der den Kölner Erzbischof damals als Landesherr ablöste. Außerdem können Besucher in einem „Heer- und Söldnerlager“ die „Soldaten“ bei Waffenübungen beobachten sowie Einblicke ins mittelalterliche Alltagsleben gewinnen.

Ein Programm mit Ausstellungen und Vorträgen, Musik und Theater bietet die Möglichkeit, sich der Zeit des Spätmittelalters unter unterschiedlichen Gesichtspunkten zu nähern. Neu in diesem Jahr ist eine fast historische „Seeschlacht“, ein feuchtfröhliches Turnier, das an einen Soester Karnevalsbrauch aus dem 15. Jahrhundert anknüpft.

Internet: www.soesterfehde.de

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