Blick aus der Vogelperspektive auf den Düsseldorfer Medienhafen

06.11.2020

Corona sorgt für massive Verluste im Deutschlandtourismus

Städte besonders hart getroffen

Autor: Tonia Haag

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben dem Deutschlandtourismus allein zwischen März und August 2020 Umsatzausfälle in Höhe von 46,6 Milliarden Euro beschert. Das geht aus Berechnungen von dwif-Consulting im Auftrag des DTV hervor. Für November und Dezember rechnen die Experten demnach mit weiteren Umsatzausfällen in Höhe von 19,7 Milliarden Euro.

„In der Bilanz gibt es durch alle Segmente und Regionen hindurch nur Verlierer, die sehr stark bis weniger stark betroffen sind“, erklärt DTV-Präsident Reinhard Meyer. Der November-Lockdown drohe endgültig vielen Betrieben die wirtschaftliche Basis zu entziehen.

Laut dwif-Consulting-Geschäftsführer Dr. Mathias Feige sind von Umsatzausfällen ganz besonders die Städte mit ihrer großen Bedeutung für den Geschäftsreiseverkehr sowie dem Tagungs-, Kongress- und Veranstaltungsgeschäft betroffen. Aber selbst die Küstenregionen, die sich im Sommer einer hohen Nachfrage erfreuten, hätten in der Gesamtbilanz ein Minus zu verkraften. „Der Lockdown im November wird daher nicht nur in den Städten, sondern überall die Lage verschlimmern, und wenn das Dezembergeschäft mit Weihnachtsmärkten, Weihnachtsfeiern und Adventsshopping auch noch wegbrechen sollte, werden das viele Betriebe nicht überleben“, prognostiziert Feige.

Vor dem Hintergrund fordert DTV-Präsident Meyer wirksame Hilfen der Bundesregierung. Die außerordentlichen Novemberhilfen müssten die Betriebe retten, die angekündigten Überbrückungshilfen III, die ab Januar kommen sollen, die Betriebe stabilisieren und ein Tourismusinnovationsprogramm schließlich den Betrieben wieder auf die Beine helfen. Meyer warnt die Bundespolitik zugleich vor einer gesetzlichen Verankerung des Beherbergungsverbotes im Infektionsschutzgesetz: „Der Tourismus braucht spätestens 2021 eine Perspektive, wie Reisen und Urlaubsaktivitäten auch unter Corona-Bedingungen wieder möglich sein können“. Ein Beherbergungsverbot löse nicht das Corona-Problem.

Die gesamte Pressemitteilung des DTV: www.deutschertourismusverband.de

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