23.11.2016

Bundeskunsthalle erzählt aus 100.000 Jahren Kulturgeschichte

Auch Einsteins Originalmanuskript der Speziellen Relativitätstheorie ist zu sehen

Autor: Silke Dames

Steinzeitliche Werkzeuge, eine Gutenberg-Bibel sowie das Originalmanuskript der Speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein: Mit Hilfe dieser und vieler weiterer besonderer Ausstellungsstücke erzählt die Bonner Bundeskunsthalle wichtige Kapitel der Menschheitsgeschichte. Bis zum 26. März 2017 ist die Schau mit herausragenden Objekten aus der Sammlung des Israel Museums in Jerusalem zu sehen, erstmals in Europa. Unter der Überschrift  „Eine kurze Geschichte der Menschheit – 100.000 Jahre Kulturgeschichte“ schlägt sie den Bogen vom Aufbruch in die Zivilisation bis in die Gegenwart. Dabei werden archäologische Funde aus der prähistorischen Zeit mit innovativen Positionen der zeitgenössischen Kunst konfrontiert.

Zu sehen sind zum Beispiel die ältesten Werkzeuge der Menschheit, Belege für die Koexistenz von Homo sapiens und Neandertalern, die frühesten Beispiele für den Gebrauch von Schrift und Münzen, eine kostbare Ausgabe der Gutenberg-Bibel, eine Replik von Edisons Glühlampe sowie das Originalmanuskript der Speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein. Diese Objekte werden ausgewählten Positionen der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt, welche die Geschichte mit der Gegenwart verknüpfen. Darunter sind Werke von Mirosław Bałka, Bruce Conner, Douglas Gordon, Charles Ray und Mark Wallinger.
Einen besonderen Schatz bilden 36 Skulpturen von Göttinnen und Göttern aus aller Welt – von neolithischen Tonfigurinen über altägyptische, griechische und römische Götterdarstellungen bis hin zu Skulpturen aus Lateinamerika, Afrika und Asien.

Internet: www.bundeskunsthalle.de

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