Doppelbock des UNESCO-Welterbes Zollverein in Essen

20.08.2019

NRW-Tourismusbranche steuert auf zehntes Wachstumsjahr in Folge zu

Sowohl Gäste- als auch Übernachtungszahlen steigen

Autor: Tonia Haag

Düsseldorf, 20. August 2019. Mehr Gäste, mehr Übernachtungen: Auch im ersten Halbjahr 2019 setzt die nordrhein-westfälische Tourismusbranche ihren Wachstumstrend fort. Das zehnte Rekordjahr in Folge wird damit immer wahrscheinlicher.

11,6 Millionen Gäste verzeichneten die meldepflichtigen Beherbergungsbetriebe laut Statistischem Bundesamt zwischen Januar und Juni 2019. Das war ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen stieg zugleich um zwei Prozent auf 25,3 Millionen. Getragen wurde das Wachstum sowohl von inländischen als auch von ausländischen Gästen.

„Die Tourismusbranche hat sich zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor für Nordrhein-Westfalen entwickelt. Ein Selbstläufer war und ist das aber nicht. Deshalb arbeiten wir daran, weitere Potenziale auszuschöpfen, sowohl was Gäste angeht, die schon einmal bei uns waren, als auch was die Ansprache neuer Gäste betrifft. Unsere neue Landestourismusstrategie, die im Juni vorgestellt wurde, setzt hier wichtige Impulse“, erklärt Dr. Heike Döll-König, die Geschäftsführerin des Tourismus NRW.

Aktuell liegt NRW im bundesweiten Vergleich bei den Übernachtungszahlen auf Platz drei hinter Bayern und Baden-Württemberg. Bei der Zahl der Gäste muss Nordrhein-Westfalen nur Bayern den Vortritt lassen.

Entwicklung in den Regionen

Fast alle nordrhein-westfälischen Reisegebiete konnten zu der positiven Entwicklung beitragen. Die höchste Gästezahl erzielte erneut Köln mit dem Rhein-Erft-Kreis. Das Gebiet verzeichnete knapp 2,1 Millionen Ankünfte. Düsseldorf und der Kreis Mettmann sowie das Ruhrgebiet folgten mit jeweils knapp 1,8 Millionen Übernachtungsgästen auf den Plätzen zwei und drei. Das größte Gästeplus verzeichneten Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis mit einem Anstieg von sechs Prozent auf 746.000.

Bei den Übernachtungen lag ebenfalls Köln mit dem Rhein-Erft-Kreis vorn. 3,8 Millionen Übernachtungen verbuchten hier die meldepflichtigen Beherbergungsbetriebe. Auf Platz zwei folgte das Ruhrgebiet mit 3,4 Millionen Übernachtungen vor der Region Teutoburger Wald mit 3,3 Millionen Übernachtungen. Das größte Plus erzielte das Ruhrgebiet mit einem Anstieg von 5,3 Prozent.

Weitere Informationen gibt es unter www.touristiker-nrw.de/beherbergungsstatistik-1-halbjahr-2019/.

 

 

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