11.07.2018

Ausstellung im Industriemuseum Henrichshütte lässt Hochofen sprechen

Installationen sind bis September zu sehen und zu hören

Autor: Silke Dames

Der älteste Hochofen im Ruhrgebiet erhält eine Stimme: Das sprechende Industriedenkmal ist Teil einer Ausstellung, die aus einer Kooperation zwischen Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Masterstudiengang Szenografie der TU Berlin entstanden ist. Unter der Überschrift „MüßigGang“ können Besucher ab 15. Juli auf einem Audio-Pfad dem Hochofen lauschen, der seit der Werksschließung 1987 nicht mehr in Betrieb ist und sich Gedanken zum Thema Langeweile macht. Insgesamt vier künstlerisch-szenografische Auseinandersetzungen mit dem Thema sind bis zum 9. September zu sehen und zu hören, darunter eine avantgardistische Tanzperformance sowie eine Licht- und Sound-Installation in den Kellern des Gebläsehauses.

Die 1854 gegründete Henrichshütte zählt zu den ältesten Hüttenwerken des Reviers. Bis zu 10.000 Menschen arbeiteten in den verschiedenen Betrieben zur Eisen- und Stahlherstellung sowie Walz- und Schmiedebetrieben. 1989 übernahm der LWL das Hüttenwerk an der Ruhr als letzten von insgesamt acht Standorten in sein Landesmuseum für Industriekultur.

www.lwl-industriemuseum.de

 

 

PRESSEKONTAKT

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL),Industriemuseum Henrichshütte

Robert Laube

02324/9247-0
-112

E-Mail: robert.laube@lwl.or

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