Eine Gruppe von Radfahrern steht vor einer alten Industrieanlage.

18.01.2017

Rund um Zeche Zollverein

Neben Zollverein gibt es weitere herausragende Stätten der Industriekultur, aber auch viel Grün

Autor: Tonia Haag

Museum Folkwang

Das Museum Folkwang ist eines der renommiertesten Kunstmuseen Deutschlands. Seine Sammlung umfasst unter anderem deutsche Romantiker wie Caspar David Friedrich, niederländische Meister wie Vincent van Gogh oder französische Impressionisten wie Paul Cézanne und Claude Monet. Auch Kunst der Nachkriegszeit, Plakate und eine bedeutende fotografische Sammlung gehören dem Museum und werden in regelmäßigen Ausstellungen gezeigt.
www.museum-folkwang.de

Villa Hügel

Der Name Krupp ist eng mit der Stadt Essen verbunden. Die bedeutende Industriellenfamilien baute von hier aus ihr wirtschaftliches Imperium auf und residierte hier. Oberhalb des Baldeneysee ließ sie sich die Villa Hügel bauen, die lange als Familiensitz genutzt wurde und heute besichtigt werden kann. Teilweise wird sie auch für Veranstaltungen genutzt; das Folkwang Kammerorchester Essen spielt etwa eigene Reihen in der Villa Hügel.
www.villahuegel.de

Siedlung Margarethenhöhe

Die Essener Margarethenhöhe ist nach ihrer Stifterin Margarethe Krupp benannt. Während ihrer Entstehungszeit Anfang des 20. Jahrhunderts galt die Gartenstadtsiedlung als Paradebeispiel einer zweckmäßigen und zugleich menschenfreundlichen Bauweise, die im Kontrast zu den vorherrschenden Arbeitervierteln stand. Heute ist sie eines der architektonischen Highlights in Essen. Eine Museumswohnung kann regelmäßig besucht werden.
www.essen-margarethenhoehe.de

Kettwig, Werden, Rüttenscheid

Essen ist zwar Großstadt, einzelne Stadtteile versprühen aber noch heute gemütliches Flair. Kettwig und die früher selbständige Abtei-Stadt Werden etwa bestechen mit ihrer Fachwerkbebauung, engen, steilen Straßen, gemütlichen Cafés und Restaurants  sowie ihrer Lage direkt an der Ruhr. Rüttenscheid, insbesondere die Rüttenscheider Straße, liegt zwar nicht am Wasser, kann aber ebenso mit einladenden Cafés, Kneipen und Restaurants punkten.
www.essen.de

Baldeneysee

Der Baldeneysee ist eines der wichtigsten Naherholungsgebiete Essens. Unter anderem kann man hier Radfahren, Inline skaten, Joggen, Segeln und Rudern. Ein besonderes Angebot gerade für jüngere Besucher ist der Seaside Beach Club mit Sandstrand, Palmen, Surfschule und Cocktailbar.
www.baldeneysee.de

Essener Lichtwochen

Eines der jährlichen Veranstaltungshighlights sind die Essener Lichtwochen. Festliche Lichterbögen, die jedes Jahr einem anderen EU-Land gewidmet sind, illuminieren von Ende Oktober bis in den Januar die Innenstadt.
www.lichtwochen.essen.de

RuhrtalRadweg

Der 230 Kilometer lange RuhrtalRadweg folgt der Ruhr von der Quelle im Sauerland bis zu ihrer Mündung in den Rhein in Duisburg. Der ADFC hat die Strecke als  „4-Sterne Qualitätsradroute“ ausgezeichnet. Sie verbindet Naturerlebnis mit Industriekultur, Schlössern und großen Städten mit großem Kulturangebot.
www.ruhrtalradweg.de

Route der Industriekultur per Rad

Die Route der Industriekultur verknüpft viele eindrucksvolle Industriedenkmäler im ganzen Ruhrgebiet, von der Zeche Zollverein bis zum Landschaftspark Duisburg-Nord bis zur Kokerei Hansa in Dortmund. Extra für Radfahrer ist auch eine über 700 Kilometer lange Radroute zu den industriekulturellen Highlights ausgearbeitet worden, die zum Teil auf ehemaligen Bahntrassen verläuft. Weite Teile der Strecke verlaufen über den Emscher Park Radweg, andere über den Rundkurs Ruhrgebiet.
www.route-industriekultur.de

Panoramaradweg niederbergbahn

Über stillgelegte Bahntrassen und damit relativ steigungsarm verläuft der PanoramaRadweg niederbergbahn. Auf rund 40 Kilometern geht es nach Heiligenhaus, Wülfrath, Velbert und Essen-Kettwig mit ihren historischen Stadtkernen, vorbei an denkmalgeschützten Viadukten und durch schöne bergische Landschaften.
www.panoramaradweg-niederbergbahn.de 

Bergischer Weg

Der „Bergische Weg“ verläuft vom Essener Baldeneysee bis nach Königswinter quer durch das Herz des Bergischen Lands. Auf knapp 260 Kilometern geht es durch historische Dörfer und idyllische Landschaften sowie vorbei an Schlössern, Burgen, Denkmälern und imposanten Bauten wie Schloss Burg, dem Altenberger Dom oder auch der Müngstener Brücke. Die Route ist als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet.
www.bergisches-wanderland.de

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