24.09.2014

100 Jahre Freundschaft Hans Arp und Max Ernst

Doppelausstellung beleuchtet verschiedene Facetten der künstlerischen Verbundenheit

Autor: Silke Dames

Eine besondere Freundschaft feiert das Max Ernst Museum in Brühl: Zwischen den beiden Künstlern Hans Arp und Max Ernst entwickelte sich ab 1914 eine lebenslange Verbundenheit, die sich auch in gemeinsamen Projekten und parallelen biografischen Stationen zeigt. So erhielten die beiden Künstler der Klassischen Moderne vor 60 Jahren im Sommer 1954 die Großen Preise der 27. Biennale von Venedig: Hans Arp den Preis für Skulptur und Max Ernst für sein malerisches Werk.

Die Ausstellung „Der Arp ist da! 100 Jahre Freundschaft Hans Arp und Max Ernst“ zeigt vom 28. September 2014 bis 22. Februar 2015 neben der in wesentlichen Teilen rekonstruierten Biennale-Präsentation von Hans Arp auch Plastiken und Holzreliefs sowie ausgewählte Dokumente und Fotografien, beispielsweise von Man Ray und Ernst Scheidegger. Wichtige Werke aus den Sammlungen führender Museen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz oder den USA werden ergänzt durch zahlreiche Leihgaben aus dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Gemeinschaftsarbeiten beleuchten das subtile Spannungsfeld zwischen den beiden Künstlern, wie der 1930 veröffentlichte Gedichtband »weisst du schwarzt du«, für den Max Ernst zehn Texte von Hans Arp durch fünf Holzstichcollagen poetisch bildhaft erweiterte. Der Gemeinschaftsroman „L’homme qui a perdu son squelette“ (Der Mann, der sein Skelett verlor) von 1939 zeigt das komplexe Netzwerk auf, in dem die beiden Künstler aktiv waren.

Max Ernst ist in Brühl geboren worden und hat seine Jugendzeit in der Stadt verbracht. In Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen und der dortigen Ausstellung „Der Max ist da!“ wird das Spektrum dieser besonderen Künstlerfreundschaft in einer Doppelausstellung ausgebreitet.

Internet: www.maxernstmuseum.lvr.de

 

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