Cover des 1000 Jahren alten Evangeliars

30.08.2017

1.000 Jahre alter Kulturschatz zurück im Münsterland

Zu sehen ist das Liesborner Evangeliar voraussichtlich ab 2019

Autor: Silke Dames

Ein wertvolles Kulturgut von nationaler Bedeutung ist ins Münsterland zurückgekehrt: Das rund 1.000 Jahre alte Liesborner Evangeliar ist jetzt erstmals nach seinem Rückkauf öffentlich präsentiert worden. Die Handschrift von unschätzbarem Wert ist eines der wenigen vollständig erhaltenen karolingischen Evangeliare aus einem westfälischen Kloster. Gefertigt wurde es in dem heute zu Wadersloh gehörendem Örtchen Liesborn, wahrscheinlich um das Jahr 980.

Zu sehen ist das kostbare Objekt erst nach einem Museumsumbau voraussichtlich 2019. Derzeit wird ein Konzept für das Museum Abtei Liesborn entwickelt, das sich in der barocken Abtresidenz der ehemaligen Benediktinerabtei in Liesborn befindet. Es beherbergt unter anderem die europaweit größte Kreuzsammlung mit rund 300 verschiedenen Objekten, die zwischen dem 6. Jahrhundert und heute entstanden sind.

Die bedeutende Handschrift war 2015 auf einer internationalen Kunstmesse zum Verkauf angeboten worden. Der Kreis Warendorf hatte das Evangeliar im Frühjahr für rund drei Millionen Euro mit Hilfe von vielen renommierten Förderern und Sponsoren zurückgekauft.

Internet: www.museum-abtei-liesborn.de/

PRESSEKONTAKT

WEITERE INFORMATIONEN

14.04.2021

Was Essen ausmacht? @UNESCOWelterbe, Industriekultur, Kunst und Kultur von Weltrang, ganz viel Grün und so viel meh… https://t.co/nttkBfwQLp

Tourismus NRW auf Twitter folgen

18.03.2021

Beuys & Bike: Auf dem Rad zum Jubilar

Zur Pressemitteilung

25.03.2021

Neues Reisemagazin stellt kulturelle Highlights in den Vordergrund

Zur Branchennews

13.04.2021

Düsseldorfer Musikgeschichte gibt's jetzt auch auf der Plattform Google Arts & Culture. Rein in die digitale Ausste… https://t.co/bYqhmsSSX8

Tourismus NRW auf Twitter folgen

16.04.2021

Radtouren kann man nie genug planen 🚴😍. 15 der schönsten Touren durch #DeinNRW gibt's samt Geheimtipps am Wegesrand… https://t.co/3hCKZZEASD

Tourismus NRW auf Twitter folgen