MaFo-Definitionen, Begriffserläuterungen, Formeln

Quellen: Statistisches Bundesamt, SDI-Research, Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung mbH, Statista

R

  • Real

    Bei realen Größen handelt es sich um Mengen, die um verschiedene Faktoren und Effekte bereinigt sind, z.B. Nominallöhne werden um Preissteigerungen und/oder Inflation zu Reallöhnen umgerechnet.

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  • Repräsentativität

    Die Ergebnisse einer Stichproben-Erhebung, z.B. einer Befragung, sollen in der Regel repräsentativ für die zugrunde liegende Grundgesamtheit sein. Dies bedeutet, dass die ermittelten Werte ein wirklichkeitsgetreues Abbild der Grundgesamtheit zeigen. 
    Dafür muss die Erhebung einige Voraussetzungen erfüllen: Erstens muss die Grundgesamtheit eindeutig und klar definiert sein. Zweitens muss aus der Grundgesamtheit eine qualitativ hochwertige Zufallsstichprobe gezogen werden. Um dies sicher zu stellen, gibt es verschiedene Verfahren wie z.B. das „Random-Route“ oder „Last Birthday“-Verfahren, welche die zufällige Auswahl der Stichprobe sicherstellen. 
    Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können die Ergebnisse ein präzises (eben „repräsentatives“) Abbild der Grundgesamtheit liefern. Die so gewonnenen Aussagen lassen sich dann auf die Grundgesamtheit hochrechnen („Projektion“). Wie präzise die Ergebnisse der Stichproben-Erhebung die Grundgesamtheit beschreiben, hängt ganz wesentlich von der Zahl der Interviews ab. Je mehr Interviews, desto geringer die statistische Schwankungsbreite der Ergebnisse.

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S

  • SPSS

    "Statistical Package for the Social Sciences," oder kurz "SPSS", ist ein statistisches Rechenprogramm für einfache und gehobene Analysen quantitativer Daten. Das Programm wurde 1968 in den USA entwickelt und bis heute verfeinert. Es gehört zu den am weitesten verbreiteten Statistikprogrammen im sozialwissenschaftlichen Bereich. Man kann SPSS-Software heute getrost als Standardsoftware in zahlreichen Hochschulen, Unternehmen und Institutionen des öffentlichen Sektors bezeichnen.

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  • Sekundärmärkte

    Touristische Sekundärmärkte unterscheiden sich von den Primärmärkten durch signifikant niedrigere Statistiken, etwa Übernachtungen, Ankünfte oder Reiseausgaben. Die Unterscheidung beeinflusst v.a. das Marketing in den identifizierten Quellmärkten.

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  • Sekundärmarktforschung

    Die Analyse von Sekundärstatistiken beschäftigt sich mit der Auswertung bereits vorliegender Datenquellen wie beispielsweise die amtliche Statistik (Bund, Länder, Gemeinden), betriebsinterne Erhebungen oder Daten von Organisationen und Verbänden. Man erhebt die Daten demnach nicht selbst, sondern verwertet vorhandene Daten.

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  • Statistisches Bundesamt Deutschland (destatis)

    Das statistische Bundesamt mit Sitzen in Wiesbaden, Bonn und Berlin ist dafür zuständig, statistische Informationen zu erheben, zu sammeln, aufzubereiten, darzustellen und zu analysieren. Die Informationen, die objektiv, unabhängig und qualitativ hochwertig sind, stehen allen zur Verfügung. Die Datenbank GENESIS des Statistischen Bundesamts stellt deutschlandweite touristische Daten zur Verfügung. Außerdem veröffentlicht das statistische Bundesamt jeden Monat Ergebnisse der Monatserhebung Tourismus.

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  • Stichprobe

    Die Stichprobe ist die zufällige oder nach bestimmten Kriterien getroffene Auswahl aus einer Grundgesamtheit. Ziel der nach bestimmten, statistischen Regeln zu treffenden Stichprobenauswahl ist es, repräsentative Aussagen über die Grundgesamtheit zu treffen. Stichproben werden in der Marktforschung, in der Meinungsforschung und der Wahlforschung gezogen, da sie gegenüber Totalerhebungen kostengünstiger und weniger fehleranfällig sind.

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  • SWOT-Analyse

    SWOT steht für Strengths-Weaknesses / Opportunities-Threats. Die SWOT-Analyse ist eine simple, aber aufschlussreiche Untersuchungsmethode, die Stärken und Schwächen der eigenen Organisation mit denen des wichtigsten Wettbewerbers vergleicht und die noch ungenutzten Potenziale zum Erzielen von Wettbewerbsvorteilen aufzeigt. Dabei beschreiben die Stärken und Schwächen interne Faktoren und die Chancen und Risiken / Gefahren externe.

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